Zum Hauptinhalt springen

Grösster Bagger der Schweiz kommt in Deisswil zum Einsatz

In der ehemaligen Kartonfabrik Deisswil verschwindet in den nächsten Wochen ein Stück Industriegeschichte. Ab diesem Freitag werden die Kartonmaschinen zurückgebaut, anschliessend werden die Hallen 5 und 6 abgebrochen.

Der Bernapark Deisswil: Einzig die markanten Fabrikhallen entlang der Bahnlinie bleiben stehen.
Der Bernapark Deisswil: Einzig die markanten Fabrikhallen entlang der Bahnlinie bleiben stehen.
Susanne Keller
Auf der restlichen Fläche ist ein neues, städtisches Quartier vorgesehen.
Auf der restlichen Fläche ist ein neues, städtisches Quartier vorgesehen.
Susanne Keller
Die Einwohnerzahl von Stettlen.
Die Einwohnerzahl von Stettlen.
BZ Grafik
1 / 6

Auch das Holländergebäude und das Tanklager Schwandiweg verschwinden, wie es im Communiqué der Berna Industrie- und Dienstleistungspark AG vom Donnerstag heisst. Während den dreimonatigen Arbeiten kommt der grösste Spezial-Bagger zum Einsatz, den es zurzeit in der Schweiz gibt.

Das markante Kamin - das Wahrzeichen der Kartonfabrik - bleibe aber erhalten, sagte Bernapark-Geschäftsführer Ivo Sonderegger auf Anfrage. Ein Grossteil der historischen Fassade entlang der RBS-Strecke sei von den Abbrucharbeiten ebenfalls nicht betroffen. Die Arbeiten stünden im Kontext der Gesamt-Arealentwicklung.

Bis April 2010 wurde in Deisswil mit 250 Angestellten Karton produziert. Dann machte die österreichische Besitzerin Mayr-Melnhof den Laden dicht. Die Fabrik verkaufte sie einer Investorengruppe um den Berner Firmensanierer Hans-Ulrich Müller, der den Umbau zu einem KMU-Zentrum einleitete. Seither heisst das Areal Bernapark.

SDA/tan

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch