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Grundwasser in Fraubrunnen belastet

Das Grundwasser im Raum Fraubrunnen ist mit Spuren von Freon belastet. Wie die Chemikalien ins Wasser gelangt sind, ist unklar.

Freone wurden als Lösungs- und Reinigungsmittel sowie als Kältemittel eingesetzt. Seit den 1990-er Jahren dürfen sie nicht mehr verwendet werden.
Freone wurden als Lösungs- und Reinigungsmittel sowie als Kältemittel eingesetzt. Seit den 1990-er Jahren dürfen sie nicht mehr verwendet werden.
zvg

Das bernische Amt für Wasser und Abfall hat kürzlich in Grundwasserproben aus dem Raum Fraubrunnen Spuren von Freon festgestellt. Das ist ein Fluorchlorkohlenwasserstoff. Obwohl die Konzentrationen teilweise über dem zulässigen Höchstwert lagen, besteht für die Bevölkerung keine Gefahr.

In der Region Fraubrunnen stammt das Trinkwasser aus Fassungen südlich von Burgdorf, wie die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Freitag mitteilte. Dieses Trinkwasser ist einwandfrei. Woher das Freon kommt, ist noch unklar.

Das Amt für Wasser und Abfall hat in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Laboratorium weitere Grundwassermessstellen im Raum Burgdorf-Utzenstorf untersucht, um die Ausdehnung der Grundwasserbelastung durch Freon zu bestimmen. Diese Abklärungen sind noch im Gang.

FCKW seit über 20 Jahren verboten

Freone wurden früher als Lösungs- und Reinigungsmittel sowie als Kältemittel eingesetzt. Seit Mitte der 1990-er Jahre dürfen sie in der Schweiz nicht mehr verwendet werden. Laut dem Schweizer Lexikon ist Freon ein von der Firma DuPont registrierter Markenname für vollhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).

Normalerweise entwichen diese FCKW nach dem Gebrauch etwa als Lösungsmittel in die Atmosphäre, wo sie kaum abbaubar waren, zur Zerstörung der Ozonschicht beitrugen und deshalb verboten wurden.

SDA/tag

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