Gurtenbühlquartier darf Blaue Zone einführen

Köniz

Die Gemeinde Köniz kann im Gurtenbühlquartier die Blaue Zone einführen. Der Regierungsstatthalter von Bern hat eine Beschwerde eines Quartierbewohners gegen diese von der Gemeinde verfügte Massnahme abgewiesen.

Künftig blaue Zone im Gurtenbühlquartier (Symbolbild).

Künftig blaue Zone im Gurtenbühlquartier (Symbolbild).

(Bild: Andreas Blatter)

Regierungsstatthalter Christoph Lerch schreibt in einer Mitteilung vom Mittwoch, die Verkehrsmassnahme sei rechtmässig. Insbesondere liege es im öffentlichen Interesse, dass die Gemeinde Köniz in den städtisch geprägten Teilen der Gemeinde ein einheitliches Verkehrsregime einführen könne.

Die flächendeckende Einführung der Blauen Zone in den urbanen Teilen der weitläufigen Gemeinde hat der Könizer Gemeinderat zu einem Legislaturziel erklärt.

Der Quartierbewohner hatte geltend gemacht, die Einführung der Blauen Zone sei nicht verhältnismässig und werde von der Mehrheit der Bewohner nicht gewünscht. Das Gurtenbühlquartier liegt zwischen den Schulanlagen Lerbermatt und der Ortschaft Wabern.

Nur noch Morillon fehlt

Sobald die Gemeinde Köniz im Gurtenbühlquartier die Parkfelder blau eingezeichnet hat, fehlt die Blaue Zone in Köniz' urbanen Gebieten nur noch im Gebiet Morillon. Das sagte am Mittwoch die zuständige Gemeinderätin Katrin Sedlmayer auf Anfrage.

Auch dort soll die Blaue Zone kommen, doch will die Gemeinde zuerst die Kirchstrasse sanieren und im Quartier Tempo 30 einführen. Zwischen 2017 und 2020 wird laut Sedlmayer im Morillon die Blaue Zone eingeführt.

cla/sda

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