Zum Hauptinhalt springen

Gymnastik, viel Licht und Luft fördern die Gesundheit

Der städtische Gesundheitsdienst wurde vor 100 Jahren gegründet. Viele Krankheiten aus der Pionierzeit sind heute kein Thema mehr. Das Problem der Armut ist geblieben.

In den 1960er-Jahren wurden in einigen städtischen Schulen stündliche Gymnastikpausen eingeführt. «Ein gutes Beispiel, dem man vermehrte Verbreitung wünscht», fand ein damaliger Grossrat.
In den 1960er-Jahren wurden in einigen städtischen Schulen stündliche Gymnastikpausen eingeführt. «Ein gutes Beispiel, dem man vermehrte Verbreitung wünscht», fand ein damaliger Grossrat.
zvg

Armut, desolate hygienische Zustände in vielen Wohnungen und damit verbundene Krankheiten veranlassten den Berner Stadtrat vor 100 Jahren, die ärztliche Versorgung der Kinder einem hauptamtlichen Schularzt zu übertragen. Viele – aus armen Quartieren mit dunklen und feuchten Wohnungen – litten an Rachitis und Tuberkulose. Die Kinder waren unterernährt und blieben im Wachstum zurück. Gemäss einer Studie von 1918 waren 11-Jährige aus armen Verhältnissen durchschnittlich sieben Zentimeter kleiner als Gleichaltrige aus der Oberschicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.