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Fürs Klima, gegen 5G: Zwei Demos in Bern

Eine Menschenkette marschiert durch Supermärkte und 200 Personen demonstrieren auf dem Waisenhausplatz: Bislang sind keine Zwischenfälle bekannt.

Das WEF sei nur dazu da, damit Polit- und Wirtschaftsvertreter «Ränke schmieden» könnten und damit eine Welt erschafften, «in welcher die reichen und mächtigen noch mehr Einfluss haben, eine Welt in welcher noch weniger Rücksicht auf die Umwelt genommen wird, eine Welt in welcher die Ungerechtigkeit weiter zunimmt und die grossen Konzerne immer mehr Einfluss haben.»

So rufen die Organisatoren der «Menschenkette fürs Klima» zur Demonstration am am Samstagnachmittag beim Zytglogge in Bern auf. Etwa zwei Dutzend Menschen folgten dem Aufruf: Hand in Hand marschierte die Gruppe los, durchquerte einen Migros-Supermarkt, am Waisenhausplatz vorbei, durch den Ryfflihof zurück zur Reitschule. Die ganze Aktion dauerte ungefähr eine halbe Stunde.

Platzdemo gegen 5G

Praktisch zur selben Zeit haben etwa 200 Menschen an einer Protestkundgebung gegen 5G teilgenommen. Das neue Mobilfunk-Netz gefährde die Gesundheit der Menschen und sei schädlich für das Klima, befürchten sie.

Die Kundgebung auf dem Waisenhausplatz war Bestandteil eines internationalen Protesttags, wie der Verein «Schutz vor Strahlung» mitteilte. Aktionen standen demnach in 33 Ländern auf dem Programm, im Kanton Bern auch in Biel, Brienz und Thun.

5G bedeute viele zusätzliche, punktuell stärkere Antennen und damit eine erhöhte Belastung für Mensch, Tiere und die Umwelt. Bereits unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte schade Mobilfunk der Gesundheit der Menschen. 5G sei aber auch schädlich fürs Klima, weil der Stromverbrauch dadurch weiter ansteigen werde.

Die Demonstrierenden forderten einen Marschhalt bei der Einführung des 5G-Netzes. Zunächst müsse geprüft werden, wie die Menschen besser geschützt werden könnten.

(jsp/mb/sda)

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