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«Heute steht nicht die politische Couleur an erster Stelle»

Am Mittwochmorgen trafen sich im Berner Impact Hub ausschliesslich Frauen, um gemeinsam die Bundesratswahl zu verfolgen. Die Couleur spielte für einmal keine Rolle.

Vivianne und Claudine Esseiva (r.), Stadträtinen der FDP, beim Schwestern-Selfie schiessen.
Vivianne und Claudine Esseiva (r.), Stadträtinen der FDP, beim Schwestern-Selfie schiessen.
Claudia Salzmann
Kurz nach 8 Uhr sind bereits gegen 100 Leute – grösstenteils Frauen – da, um die Bundesratswahlen im Public Viewing mitzuverfolgen.
Kurz nach 8 Uhr sind bereits gegen 100 Leute – grösstenteils Frauen – da, um die Bundesratswahlen im Public Viewing mitzuverfolgen.
Claudia Salzmann
Lena (9) mit ihrer Mutter Béatrice Wertli beim Bilder machen.
Lena (9) mit ihrer Mutter Béatrice Wertli beim Bilder machen.
Claudia Salzmann
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In der Morgendämmerung standen die Damen Schlange, um im Co-Working-Space Impact Hub im Ryffligässchen die Bundesratswahl mitzuverfolgen. Die CVP Kanton Bern, die FDP Kanton Bern, Alliance F und Business Professional Women luden zum Public Viewing und wurden regelrecht überrannt. Nachdem die feuerpolizeilich erlaubten 100 Personen Einlass bekommen hatten, mussten die Organisationen die Pforten dicht machen.

Zu viele wollten den historischen Tag, an dem voraussichtlich zwei Frauen in den Bundesrat gewählt werden, miterleben. «Wir sind überwältigt, dass so viele da sind», sagte Claudine Esseiva, Stadträtin FDP, die den Anlass mitorganisierte. «Und heute ist ein Tag, an dem die Frauen zusammenstehen müssen und nicht die politische Coleur an erster Stelle kommt.» Was sie zur Wahl von Karin Keller Suter sagt:

Man merkte dem Publikum die Anspannung an und dementsprechend brandend war der Applaus. Einige verdrückten gar Tränen und beschrieben den Moment als «einen Traum». Im Publikum war auch Béatrice Wertli, Präsientin der kantonalen CVP, mit ihrer Tochter. Die 9-jährige Lena begleitete ihre Mutter filmisch und forderte immer wieder das Smartphone ihrer Mutter. Dass Viola Amherd so klar gewählt wurde, erklärt Wertli mit ihrer Präsenz in Bundesbern. «Wallis ist etwas näher am Kanton Bern, das könnte eventuell beim Radiostudio helfen, es in Bern zu behalten». Ob sie eine Favoritin hatte und was sie am heutigen Tag fühlt:

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