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Hochspannungsleitung wird ein Fall für das Bundesgericht

Die Gegner der oberirdischen Hochspannungsleitung Wattenwil–Mühleberg fordern weiter eine Erdverlegung. Die BKW hingegen akzeptiert das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Januar.

Sie kämpfen seit Jahren: Im November 2008 demonstrierten Gegner der Hochspannungsleitung auf dem Berner Rathausplatz –jetzt ziehen sie den Fall vor das Bundesgericht.
Sie kämpfen seit Jahren: Im November 2008 demonstrierten Gegner der Hochspannungsleitung auf dem Berner Rathausplatz –jetzt ziehen sie den Fall vor das Bundesgericht.
Susanne Keller

Der Konflikt um den Ausbau der Stromleitung Wattenwil–Mühleberg geht weiter. Die Interessengemeinschaft umweltfreundliche Hochspannung und die Gemeinden, die sich gegen die geplante oberirdische Hochspannungsleitung wehren, ziehen bis vor Bundesgericht.

Sie machen diesen Schritt, obwohl sie Ende Januar einen Teilerfolg erzielten. Das Bundesverwaltungsgericht verlangte in seinem Urteil, für diejenigen Teile der Leitung, die in landschaftlichen Schutzgebieten lägen, sei die unterirdische Verkabelung mit einer Studie abzuklären. Je nach Interpretation könnte dies 13 bis 19 Kilometer der insgesamt 33 Kilometer langen Leitung betreffen.

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