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Im Mini-Zirkuszelt sind die Affen los

Im Schatten der grossen Bühnen treiben Bands auf der Bamboo Bar ihr Unwesen – und entpuppen sich hie und da als musikalische Perle.

Das «kleine Zirkuszelt» hinter der grossen Zeltbühne. Tagsüber wirkt die Bamboo Bar unscheinbar.
Das «kleine Zirkuszelt» hinter der grossen Zeltbühne. Tagsüber wirkt die Bamboo Bar unscheinbar.
Martin Bürki
Den Namen verdankt die Bamboo Bar – wer hätte es gedacht – den Bambusstauden in der Mitte der Bar.
Den Namen verdankt die Bamboo Bar – wer hätte es gedacht – den Bambusstauden in der Mitte der Bar.
Martin Bürki
Abends verwandeln dann DJs die Bamboo Bar in ein Partymekka.
Abends verwandeln dann DJs die Bamboo Bar in ein Partymekka.
Claudia Salzmann
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Ist es das Infozelt? Ist es das Fundbüro? Nein, es ist die Bamboo Bar! Der kleine Zipfel steht im Schatten der Zeltbühne, wirft einen kleinen, geschätzten Schattenkegel auf die Wiese und scheint sich nicht ums Festivalgeschehen zu kümmern.

In der Bamboo Bar läuft ein eigener Film ab: Grösstenteils unbekannte Bands und DJs unterhalten das Publikum fern der Hauptbühne – und bieten ein sperriges Programm. Jedenfalls am ersten Festivaltag, an dem die Punkband Chelsea Deadbeat Combo auftritt und im hitzegestauten Zelt ein lautes Heimspiel gibt. Da wird gegrölt und geschrien, dass sich die künstlichen Bambusrohre biegen, die zur Dekoration herangekarrt wurden. Die Musiker turnen hinter der Bühnenabsperrung herum wie wilde Affen im Käfig.

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