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Im Sommer ziehen Privatschüler ein

Die Gemeinde vermietet das alte Schulhaus Säriswil an die Privatschule Arco. Die Bevölkerung und Vereine können die Turnhalle und die Aussenfläche im bisherigen Rahmen nutzen.

Im Schulhaus Säriswil gehen nach einem Jahr Unterbruch wieder Kinder ein und aus.
Im Schulhaus Säriswil gehen nach einem Jahr Unterbruch wieder Kinder ein und aus.
Urs Baumann

Im Schulhaus Säriswil kehrt im August wieder Leben ein. Die Arco-Schule wird ab dem nächsten Schuljahr im alten Schulhausteil die Räumlichkeiten beziehen. Der Gemeinderat Wohlen hat den Eckwerten für einen fünfjährigen Mitvertrag mit dem Verein Arco-Schule zugestimmt. Seit dem letzten Sommer wird im Schulhaus Säriswil nicht mehr unterrichtet.Nach einem langen juristischen Hin und Her hat die Gemeinde diesen Schulstandort geschlossen.

Im Mietvertrag wird klar geregelt, welche Gebäudeteile und Aussenflächen durch die Schule genutzt werden dürfen. Die übrigen Räume und die Aussenanlagen stehen der Bevölkerung weiterhin offen. So können Vereine die Turnhalle und die Nebenräume im bisherigen Rahmen benutzen. Der Gemeinderat habe damit «den Anliegen der Bevölkerung so weit als möglich Rechnung getragen». Zusammen mit Gemeinde und Dorf

«Wir sind sehr froh, dass der Vertrag zustande kommt», sagt Gallus Grossrieder, Vorstandsmitglied des Vereins Arco-Schule. Er nennt zwei Gründe, warum die Schule von Meikirch nach Säriswil umziehen wird. Zum einen hat sie hier mehr Platz, um langsam zu wachsen. Zum anderen passe die Schule gut ins Dorf. «Wir wollen das Zentrum mit verschiedenen Veranstaltungen beleben», erklärt Grossrieder. So liegt ihm die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Dorfbevölkerung am Herzen.

Arco wird vier Schulzimmer, das Musikzimmer und den Werkraum sowie die Abwartwohnung beanspruchen. Zurzeit besuchen gegen 20 Kinder – vom Vorschulalter bis zur Oberstufe – die vom Kanton bewilligte Privatschule. «Das Unterrichtskonzept ist sehr innovativ», erläutert Gallus Grossrieder. Es richte sich nach keinem starren Lehrplan, sondern sei fokussiert auf die Entwicklung des Kindes und die individuelle Entfaltung seines Potenzials. Die enge und pädagogische Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern bildet einen weiteren Schwerpunkt. Die Schule besteht seit rund acht Jahren. Das Einzugsgebiet sind Stadt und Agglomeration Bern.

Regelmässig sitzen die Vertragspartner zusammen und klären ab, wie es weitergehen soll. Gegenstand könnten dabei eine Verlängerung des Vertrages, ein Vorkaufsrecht oder ein Baurechtsvertrag sein, teilt der Gemeinderat mit.

BZ/hus

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