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Gleisarbeiten im Wylerring starten im Januar

Anfang 2016 starten die Arbeiten des Projekts «Entflechtung Wylerfeld». Sie dauern insgesamt sechs Jahre.

Das Wylerfeld wird während sieben Jahren zur Grossbaustelle. Danach fährt ein Teil der Züge durch einen Tunnel.
Das Wylerfeld wird während sieben Jahren zur Grossbaustelle. Danach fährt ein Teil der Züge durch einen Tunnel.
Andreas Blatter

Nachdem das Bundesamt für Verkehr den SBB die Baubewilligung für die «Entflechtung Wylerfeld» erteilt hat, kann das Projekt mit ersten Arbeiten am 4. Januar gestartet werden. Mit der Entflechtung beheben Bund und SBB das bahnbetriebliche Nadelöhr im Osten von Bern: Ein Tunnel unterquert künftig vom Bahnhof Bern her zwischen dem Wylerfeld und dem Bahnhof Bern Wankdorf drei Spuren und führt schliesslich in die Strecke nach Thun.

Zusammen mit der «Entflechtung Wylerfeld» baut die SBB die südliche Perronanlage des Bahnhofs Bern Wankdorf aus: Dank einem neuen Aussenperron können die Reisenden direkt vom Max-Daetwyler-Platz in die Züge Richtung Bern einsteigen.

Behindertengerecht bauen

Weiter wird das Mittelperron (Gleis 1/2) verbreitert und gemäss den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes umgestaltet. So können auch Reisende mit eingeschränkter Mobilität komfortabler ein- und aussteigen; zudem gibt es mehr Platz auf dem Perron. Auch die Zugänge (Passerellen) werden dazu verbreitert, deren Kapazität zu ­steigern.

Kosten: Rund 270 Millionen

Die Kosten für die «Entflechtung Wylerfeld» belaufen sich auf rund 270 Millionen Franken. Das Schlüsselprojekt ist Teil des Bahnausbauprogramms «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB). Finanziert wird sie über das ZEB-Programm, den Infrastrukturfonds, mit einem Beitrag des Kantons Bern sowie über die Leistungsvereinbarung zwischen Bund und SBB.

Im S-Bahn-Verkehr ermöglicht die Entflechtung ab Ende 2022 zur Hauptverkehrszeit zusätzliche Entlastungszüge zwischen Bern und Thun; und später – bedingt durch weitere Ausbauten – den durchgehenden Viertelstundentakt zwischen Bern und Münsingen. Dem Bahngüterverkehr sichert das Projekt zudem die nötigen Kapazitäten.

BZ/pd

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