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Immer diese englischen Wörter!

In der deutschen Sprache halten immer mehr englische Wörter Einzug. Für viele «Forum»-Leserinnen und Leser ein «No-go» (zu Deutsch: Tabu).

Immer diese englischen Wörter: Die Sicherheitsleute werden beispielsweise zur Security. Das stösst bei vielen auf Unverständnis.
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Bike: Wieso nicht Fahrrad?
Bike: Wieso nicht Fahrrad?
Die Apps, die wir täglich verwenden, tragen fast ausnahmslos englische Namen: WhatsApp, Facebook, Twitter, Snapchat, Youtube, Pinterest, und wie sie alle heissen.
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«Anti-Aging, Self-Scanning, Nordic Walking, Take-away, Streetparade, Coffee to go, Just married: Bei solchen Ausdrücken schüttle ich den Kopf», schreibt Toni Brunner aus Münchringen in seinem Mail an die «Forum»-Redaktion.

Damit steht er nicht alleine da: Immer mehr englische Wörter halten Einzug in der deutschen Sprache. Gerade die ältere Generation tut sich schwer damit – davon zeugen Anrufe, die wir aus der Leserschaft erhalten.

An Wörtern wie Offside, Team, Tourist, Computer, Job oder Mountainbike stört sich mittlerweile niemand mehr. Und die Schlagzeile (oder meinetwegen die Headline) «Nino Schurter ist Bergfahrrad-Olympiasieger» klingt – zugegeben – sehr gewöhnungsbedürftig.

Mit Ausdrücken wie Hashtag, Shitstorm, Eye-Catcher, Follower, Nerd, Chick-Lit oder Vintage hingegen tun sich viele Leserinnen und Leser schwer.

Und: Während einige Anglizismen kaum mehr wegzudenken sind und auch nur mehr schlecht als recht ins Deutsche übersetzt werden können, so dürfen andere verdeutschte englische Wörter durchaus hinterfragt werden. So gibt es für Ausverkauf (Sale), herunterladen (downloaden), Sitzung (Meeting) oder Zeitlupe (Slow Motion) eigentlich keinen Grund, von der englischen Übersetzung Gebrauch zu machen.

Wie denken Sie darüber? Ist das der Lauf der Zeit oder der Anfang vom Ende der deutschen Sprache? Welche englischen Ausdrücke sind für Sie in Ordnung, welche Wörter bereiten Ihnen Mühe, und wo hört der Spass auf? Geben Sie uns eine Rückmeldung (Feedback): Via Kommentar unter diesen Artikel, oder per elektronischer Post (E-Mail) an redaktion@bernerzeitung.ch

Wichtig: Bitte geben Sie uns Ihren Vornamen, Nachnamen und Wohnort an. Eine Auswahl der Rückmeldungen werden in der Printausgabe publiziert.

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