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In der «Beamtenstadt» Bern lohnt sich das Wirten am Sonntag kaum

Die Wirte wehren sich gegen den Vorwurf, mit ihrem Ruhetag würden sie für eine tote Altstadt sorgen. Der Sonntag rechne sich in Bern nicht, halten die meisten fest. Ein Malaysier und ein Italiener halten dagegen.

Die Regel: Die Tische sind versorgt, die Stühle zusammengeklappt. So sieht es bei 80 Prozent aller Restaurants in der unteren Berner Altstadt sonntags aus.
Die Regel: Die Tische sind versorgt, die Stühle zusammengeklappt. So sieht es bei 80 Prozent aller Restaurants in der unteren Berner Altstadt sonntags aus.
Susanne Keller
Die Ausnahme: Jaswant Singh vom Treff hat am Sonntag geöffnet.
Die Ausnahme: Jaswant Singh vom Treff hat am Sonntag geöffnet.
Raphael Moser
Tobias Burkhalter, Präsident des Wirteverbandes Gastro Stadt Bern.
Tobias Burkhalter, Präsident des Wirteverbandes Gastro Stadt Bern.
zvg
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35 Restaurants säumen die ­Gassen der unteren Berner Altstadt. Wollen Bernerinnen und Berner oder Touristen sonntags in einem davon einkehren, stehen sie in den meisten Fällen vor verschlossenen Türen.

Wie ein Rundgang zeigt, sind am Sonntag nur 7 Speiserestaurants geöffnet, was 20 Prozent entspricht. Zählt man die 23 Bars zwischen Zytglogge und Nydeggbrücke dazu, so ist insgesamt immer noch weniger als ein Drittel aller Lokale (31 Prozent) geöffnet.

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