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«Initiative führt nicht zu Stellenabbau»

Rund 1500 Personen haben am Donnerstagnachmittag auf dem Bundesplatz an der 1.-Mai-Feier in Bern teilgenommen. Gewerkschafterinnen riefen in Reden das Publikum dazu auf, unbesorgt Ja zur Mindestlohninitiative zu sagen.

Die 1.-Mai-Feier in Bern hatte wie immer mit einem Umzug durch die zentralen Altstadtgassen begonnen.
Die 1.-Mai-Feier in Bern hatte wie immer mit einem Umzug durch die zentralen Altstadtgassen begonnen.
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Schätzungsweise 1500 Personen haben am Donnerstagnachmittag auf dem Bundesplatz an der 1.-Mai-Feier in Bern teilgenommen. Gewerkschafterinnen riefen in Reden das Publikum dazu auf, unbesorgt Ja zur Mindestlohninitiative zu sagen.

Von den Gegnern der Initiative, über die am 18. Mai abgestimmt wird, werde wieder die Angst geschürt, sagte Bernadette Häfliger Berger von der Gewerkschaft Syndicom. Doch die Mindestlohninitiative werde ebenso wenig zu einem Stellenabbau führen wie frühere soziale Verbesserungen.

Mehr als letztes Jahr

Der Schweiz werde es nach einem Ja an der Urne besser gehen, sagte auch die grüne Nationalrätin Aline Trede, die ebenfalls als Gewerkschafterin auftrat.

Die Präsidentin des Gewerkschaftsbunds der Stadt Bern, SP-Grossrätin Beatrice Stucki, warb auch für ein Ja zur Hauptvorlage des bernischen Grossen Rats zur Pensionskassenvorlage. Auch diese Vorlage kommt am 18. Mai vors Volk, allerdings nur im Kanton Bern. Stucki forderte ausserdem die Anwesenden zu mehr Solidarität auf.

Johannes Wartenweiler vom Gewerkschaftsbund der Stadt Bern schätzte die Zahl der Teilnehmer am Fest auf dem Bundesplatz auf 2000. Es seien deutlich mehr als im vergangenen Jahr.

Start mit Umzug

Die 1.-Mai-Feier in Bern hatte wie immer mit einem Umzug durch die zentralen Altstadtgassen begonnen. An diesem Umzug beteiligten sich auch einige schwarz gekleidete und teilweise vermummte Personen, die Revolutionsslogans skandierten. Zu Zwischenfällen kam es – soweit das zu beurteilen war – während des Umzugs nicht.

SDA/js

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