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Initiative: Stadt Bern soll auf Atomstrom verzichten

Die Stadtberner Stimmberechtigten werden voraussichtlich darüber befinden, ob Bern eine Stadt ohne Atomstrom werden soll.

Das Grüne Bündnis hat am Mittwoch der Stadtkanzlei rund 5900 Unterschriften für seine Initiative überreicht.

Bereits nach drei Monaten Sammelzeit seien die nötigen Unterschriften beisammen, teilte das Gründe Bündnis mit. Die «gute Resonanz» zeige, wie stark die Bernerinnen und Berner den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Für das Zustandekommen der Initiative braucht es 5000 gültige Unterschriften.

Das Volksbegehren «EnergieWendeBern» verlangt, dass der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) mehr Strom aus erneuerbaren Quellen bezieht. Langfristiges Ziel ist es, ganz auf Atomstrom zu verzichten.

Zwar ist ewb schon heute verpflichtet, umweltgefährdende Energieträger möglichst durch regenerierbare zu ersetzen. Laut dem Grünen Bündnis braucht es aber eine Konkretisierung des politischen Auftrags an ewb. Der Anteil an nicht erneuerbaren Energien liege bei ewb derzeit bei über 60 Prozent.

Im Initiativkomitee sind neben dem Grünen Bündnis die Junge Alternative, die GFL, die SP, die jungen Grünen, Greenpeace, der WWF-Bern sowie die Vereinigung für Sonnenenergie SSES vertreten.

SDA

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