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Inselspital lässt Postdrohnen am Boden

Die Postdrohnen sind ab nächster Woche wieder in der Luft. Doch die Insel-Gruppe will sie noch nicht einsetzen.

Eine Postdrohne vor dem Inselspital während eines Tests im Juni 2018. Foto: Keystone
Eine Postdrohne vor dem Inselspital während eines Tests im Juni 2018. Foto: Keystone

Das landesweite Grounding der Postdrohnen nach zwei Abstürzen in Zürich ist vorbei. Am Montag startet der Transport von medizinischen Laborproben für den Tessiner Spitalverbund in Lugano wieder. Und ab März sollen Drohnen nach zehn Monaten Unterbruch auch in Zürich mit Laborproben zurück am Himmel sein. Nach einigen technischen Änderungen habe ein externer Expertenrat keine Sicherheitsbedenken mehr geäussert, teilte die Post mit. So würden die Drohnen nun etwa bei Wind stabiler fliegen.

In Bern dagegen bleiben die surrenden Maschinen trotzdem bis auf weiteres am Boden. Die Insel-Gruppe wartet zu. Sie hatte im Juni 2018 während zweier Wochen den Transport von Laborproben mit Drohnen zwischen dem Spital Tiefenau und dem Zentrallabor im Inselspital getestet. Was die Post und die Insel-Gruppe gross an einer Medienkonferenz ankündigten, hat seither zu keinem definitiven Betrieb geführt.

Das Projekt bleibt auf der langen Bank, möglicherweise verschwindet es ganz in der Schublade. So hiess es am Freitag bei der Insel-Gruppe, man habe die jüngsten Informationen der Post mit Interesse zur Kenntnis genommen. «Wir werden die Erkenntnisse analysieren und danach entscheiden, wie wir beim Drohnenprojekt weitermachen wollen.» Zurzeit könne man weder einen Zeitplan noch konkrete Schritte nennen. Das dürfte jenen Anwohnern recht sein, die sich insbesondere in Bremgarten über den Lärm der Drohnen beschwert hatten.

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