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Ja zu den städtischen Wohnbaupolitik-Vorlagen

Abgesehen vom neuen Lohnreglement hat das Berner Stimmvolk alle städtischen Vorlagen angenommen. Der Gemeinderat sieht sich in seiner Wohnbaupolitik bestätigt.

So soll die neue Siedlung im Stöckacker Süd aussehen.
So soll die neue Siedlung im Stöckacker Süd aussehen.
zvg

Die Vorlage Warmbächliweg erhielt 25'573 Ja-Stimmen und 4491 Nein- Stimmen. Damit können auf dem Areal der heutigen Kehrichtverbrennungsanlage etwa 250 neue Wohnungen für rund 600 Menschen entstehen.

Der Kredit Stöckacker Süd wurde mit 22'735 Ja-Stimmen gegen 7258 Nein-Stimmen gutgeheissen. Geplant ist der Bau einer Siedlung mit 146 Mietwohnungen. Der Bau soll nach Vorstellungen der Stadt ein Pionierprojekt für ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit sein.

Mit dem Entscheid der Stimmberechtigten sieht sich der Gemeinderat in seiner Wohnbaupolitik bestätigt, wie er am Sonntag mitteilte.

Klares Ja zur Marktgass-Sanierung

Den Zonenplan Fellerstrasse 21 nahmen die Stimmberechtigten mit 26'841 Ja gegen 3259 Nein an. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen für einen Vollausbau der dortigen Liegenschaft und die weitere Zentralisierung des Bundesamtes für Bauten und Logistik.

Der Gesamtkredit für die Sanierung der Marktgasse in der Berner Innenstadt wurde mit 25'975 gegen 4872 Stimmen gutgeheissen. Nach der Sanierung werden in der Oberen und Unteren Berner Altstadt bis auf den Bären- und den Waisenhausplatz alle wichtigen Plätze saniert sein.

Das deutliche Ja zur Sanierung zeige, dass der Bevölkerung eine schöne Altstadt mit gepflästerten Gassen und ein gut funktionierendes ÖV-Netz viel bedeute, sagte die städtische Baudirektorin Regula Rytz laut Mitteilung.

Agglomerationspolitik gestärkt

Die Umwandlung der Agglomerationskommission in eine ständige Kommission vereinigte 20'032 Ja-Stimmen auf sich und 7974 Nein- Stimmen. Die Vorlage zur Zuständigkeit von Behördenreferenden und - initiativen in der Regionalkonferenz erhielt ebenfalls Zuspruch und kam auf 20'452 Ja-Stimmen gegen 6914 Nein-Stimmen.

Mit diesen beiden Vorlagen sieht der Gemeinderat die Agglomerationspolitik gestärkt.

SDA/js

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