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Keine Haltezone für Elterntaxis in der Matte

Vor dem Matte-Schulhaus soll es keine Haltezone für sogenannte Elterntaxis geben. Der Berner Stadtrat hat das Ansinnen einer bürgerlichen Minderheit am Donnerstag mit 50 zu 16 Stimmen abgelehnt.

sny
Keine Ausladezone vor dem Schulhaus in der Matte. In Zeiten des Klimawandels dürfe es doch nicht sein, dass Eltern ihre Kinder individuell zur Schule fahren, argumentierte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher.
Keine Ausladezone vor dem Schulhaus in der Matte. In Zeiten des Klimawandels dürfe es doch nicht sein, dass Eltern ihre Kinder individuell zur Schule fahren, argumentierte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher.
Franziska Rothenbühler

Innovationen sorgen oft für unerwartete Fragen. Dies zeigt sich auch am Beispiel der zweisprachigen Klasse, mit welcher die Stadt Bern nach den Sommerferien im Matte-Schulhaus starten will. Die Schüler dieser Klasse stammen aus der ganzen Stadt. CVP-Stadträtin Milena Daphinoff forderte am Donnerstag im Stadtrat, dass die Stadt bei der geplanten Sanierung des Matte-Schulhauses einen Halteplatz für Eltern schafft, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen.

Der Antrag führte zu einer kurzen Diskussion über Sinn und Unsinn von Elterntaxis. Die rechte Ratsseite forderte die links-grüne Mehrheit auf, die Realität anzuerkennen, dass ein Teil der Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die zweisprachige Klasse bringen werde.

Bildungsdirektorin Franziska Teuscher (Grüne) entgegnete, es sei den Kindern zuzumuten, mit dem Bus zur Haltestelle Nydegg zu fahren und von dort zu Fuss zum Schulhaus zu gelangen. Der Stadtrat lehnte den Antrag mit 50 gegen 16 Stimmen ab, stimmte aber dem Projektierungskredit für die Schulhaussanierung klar zu. (sny)

(SDA)

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