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Keine Steuererhöhungauf Vorrat

Die Gemeindeversammlung Kirchlindach hat sich gegen eine Steuererhöhung um ein halbes Steuerzehntel ausgesprochen. Das Budget ist damit rot statt schwarz.

Der Steuersatz in Kirchlindach bleibt unverändert.
Der Steuersatz in Kirchlindach bleibt unverändert.
Fotolia

Kirchlindach steht vor grossen Investitionen. Die grössten Brocken sind die Sanierungen der Schulanlage Herrenschwanden und des Gemeindehauses in Kirchlindach. Im Hinblick auf diese Vorhaben, die ab 2019 die Rechnungen belasten, beantragte der Gemeinderat eine Erhöhung des Steuerfusses von 1,5 auf 1,55 Einheiten ab 2017.

Von dieser Steuererhöhung auf Vorrat wollte die Gemeindeversammlung nichts wissen. Sie lehnte den Antrag mit 95 zu 33 Stimmen ab. Damit sieht das Budget bei einem Aufwand von 12,36 Millionen Franken ein Defizit von 190'000 Franken vor. Mit der Erhöhung hätte ein Gewinn von knapp 65'000 Franken resultiert.

Von den Parteien stellte sich einzig die SP hinter den Antrag des Gemeinderats. Die Gemeinde dürfe nicht weiter vom Eigen­kapital zehren. Nichts wissen von einer vorsorglichen Erhöhung wollte der BDP-Sprecher. Erst wenn die konkreten Zahlen für die Investitionen auf dem Tisch lägen, sollten die Steuern steigen, erklärte er. Ähnlich tönte es bei SVP und FDP. Sie wehrten sich dagegen, das Kässeli ins Blaue hinaus zu füllen.

Eine Steuererhöhung in den nächsten Jahren ist wohl unausweichlich. Ohne Korrektur würde die Gemeinde gemäss Finanzplan in einen Finanzfehlbetrag hineinrutschen.

hus

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