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Kommentar: Bern vertraut auf rot-grüne Kontinuität

Die Berner Stimmberechtigten sind zufrieden damit, wie Bern politisch geführt wird. Der Leidensdruck ist gering, der Wille, etwas zu verändern, offenbar tief. Das zeigt nicht nur die erschreckend tiefe Wahlbeteiligung.

Die Berner Stimmberechtigten sind zufrieden mit der Situation in ihrer Stadt und damit, wie Bern politisch geführt wird. Der Leidensdruck ist gering, der Wille, etwas zu verändern, offenbar tief. Das zeigt nicht nur die erschreckend tiefe Wahlbeteiligung. Das Ergebnis der städtischen Wahlen ist gleich in mehrfacher Hinsicht als Ausdruck der Zufriedenheit zu werten. Es ist ein Bekenntnis zur politischen Kontinuität.

Die Stimmberechtigten haben dem Rot-Grün-Mitte-Bündnis (RGM) um Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) im Gemeinderat einen wahren Triumph beschert. Während der Legislatur wird Tschäppät kritisiert, auch aus den eigenen Reihen. Doch am Wahltag wird er mit brillantem Ergebnis im Amt bestätigt – mit einem Wähleranteil, der weit über sein politisches Lager hinausreicht.

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