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Komplett neuer Werkhof

Der Grossraum Bern verfügt über einen neuen Autobahnwerkhof. Dieser besitzt unter anderem die grössten Holzsilos von Europa.

Drei Silos und eine lange Halle: Am Freitag wurde der neue Autobahnwerkhof Bern feierlich eröffnet.
Drei Silos und eine lange Halle: Am Freitag wurde der neue Autobahnwerkhof Bern feierlich eröffnet.
Keystone

Sie stechen einem ins Auge: Die drei 28 Meter hohen Salzsilos, die sich im Berner Wankdorf, zwischen Schermenweg und Autobahn in den Himmel strecken. Mit einem Durchmesser von neun Metern sind es die grössten Holzsilos in Europa, jedes kann 900 Kubikmeter Salz fassen.

Die drei Silos sind nur einer von vielen Bestandteilen des neuen Autobahnwerkhofs Bern. Von ihm aus werden die Nationalstrassen im Grossraum Bern, bis nach Kerzers oder Kriegstetten, unterhalten. 44 Mitarbeiter sind dafür zuständig – und seit Freitag ist deren Arbeit ein ganzes Stück einfacher.

Nach drei Jahren Bauzeit wurde der neue Autobahnwerkhof feierlich eröffnet. Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamtes für Strassen (Astra) betonte die Wichtigkeit einer guten In­frastruktur für den Unterhalt der Nationalstrassen, und Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) wurde, statt eines Schlüssels, ein Badge überreicht.

Der Neubau dauerte insgesamt drei Jahre. Damit der Betrieb während dieser Zeit durchgehend gewährleistet werden konnte, wurde der bestehende Werkhof schrittweise zurückgebaut und mit neuen Gebäuden ersetzt. Die Kosten dafür lagen bei 45 Millionen Franken.

Rundherum Holz

Der alte Werkhof brauchte dringend eine Erneuerung: Die Gebäude stammten weitgehend aus den 60er- und 70er-Jahren und waren stark sanierungsbedürftig. Deshalb entschied sich das Astra für einen Ersatzneubau.

An den neuen Werkhof wurden hohe Anforderungen gestellt. Zum einen musste er die heutigen Bedürfnisse des Strassenunterhalts erfüllen. Zum anderen wollte das Astra der Tatsache gerecht werden, dass sich die An­lage im Perimeter des Entwicklungsschwerpunktes Wankdorf befindet.

Deshalb wurde ein Projekt ausgewählt, welches hohe städtebauliche Anforderungen erfüllt und vom Erscheinungsbild her gut ins Quartier passt. Für Letzteres sorgt besonders die Holzbauweise des neuen Werkhofs: Nicht nur die drei Salzsilos, sondern auch das 140 Meter lan­ge Werkhofgebäude ist komplett mit Holz verkleidet.

(sm)

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