Zum Hauptinhalt springen

Kreuz und quer durch die Museumsnacht

Wenn die Museen in der Bundesstadt eine Nacht lang geöffnet haben, stehen angesagte Kulturschaffende und allerlei Skurriles auf dem Programm. Die Highlights.

Auf Tausende von Besuchern warten wiederum unzählige Erlebnisse. Einmal in moderner Form 2000-jährige Poesie anhören ermöglicht beispielsweise die Antikensammlung Bern, wo die «Metamorphosen» des römischen Dichters Ovid als Poetry Slam wiedergegeben werden. Im Nationalratssaal des Bundeshaus spielt der Musiker Wale Liniger den Blues, in der Bibliothek am Guisanplatz ist das Theaterstück «Heidi und die sieben Berge» zu sehen.

Die Kunsthalle präsentiert spätabends das Werk von afrikanischen Künstlern und lässt die Mozambikanerin Nilsa singen. Und wem eher nach ernster Kost zumute ist, der verfolgt im Käfigturm den Vortrag «Als Diplomatin in Krisengebieten» und lässt sich eventuell anschliessend durch den Berner Bremgartenfriedhof führen.

Organisiert wird die Museumsnacht wieder vom Verein museen bern, der Besuch kostet für Erwachsene 25 Franken. Im vergangenen Jahr verzeichneten die rund 40 teilnehmenden Institutionen fast 100'000 Eintritte. Befördert werden die Besucher von Institution zu Institution mit speziellen Shuttlebussen oder - bei gutem Wetter - in altehrwürdigen Autos des Oldtimer Clubs Bern.

Die Museumsnacht beginnt am Freitag um 18 Uhr und endet am Samstag um 2 Uhr in der Früh.

sda/BZ/tan

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch