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Kriegsdenkmal muss Kirchensanierung weichen

Seit über 100 Jahren erinnert der Bourbaki-Gedenkstein an die Soldaten, die zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges in Grosshöchstetten interniert waren. Nun muss das Denkmal der Kirchensanierung weichen.

Der Bourbaki-Gedenkstein oberhalb der Kirche erinnert an die drei französischen Soldaten, die während ihrer Internierung in Grosshöchstetten starben. Wegen der Kirchensanierung wird der Stein nun versetzt.
Der Bourbaki-Gedenkstein oberhalb der Kirche erinnert an die drei französischen Soldaten, die während ihrer Internierung in Grosshöchstetten starben. Wegen der Kirchensanierung wird der Stein nun versetzt.
Stefan Anderegg

Erschöpft, ausgehungert und mit erfrorenen Gliedern gelangten am 1. Februar 1871 rund 87'000 französische Soldaten über die Schweizer Grenze. Der Deutsch-Französische Krieg war verloren, die französische Ostarmee unter General Charles Denis Bourbaki geschlagen. Um der deutschen Gefangenschaft zu entkommen, war den Bourbakis nur eine Möglichkeit geblieben: die Flucht in die neutrale Schweiz. Hier gewährte man den vom Königreich Preussen besiegten Franzosen Asyl und verteilte die Soldaten im ganzen Land.

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