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Länger tanzen im Gaskessel

Im Berner Gaskessel können Besucher künftig länger das Tanzbein schwingen. Der Regierungsstatthalter bewilligte Öffnungszeiten bis um 5 Uhr in der Früh.

Länger tanzen im «Chessu»: Neu freitags und samstags bis um 5 Uhr morgens.
Länger tanzen im «Chessu»: Neu freitags und samstags bis um 5 Uhr morgens.
Iris Andermatt

Der Berner Regierungsstatthalter Christoph Lerch bewilligt den Betreibern des Gaskessels längere Öffnungszeiten. So darf der Club künftig seine Türen am Donnerstag bis um 3.30 Uhr und am Freitag und Samstag jeweils bis um 5 Uhr geöffnet halten.

Ausserdem wird die Musik ein bisschen aufgedreht. Der maximale Schallpegel beträgt neu 100 statt bisher 96 Dezibel.

Der Regierungsstatthalter kommt mit der Bewilligung einer Forderung nach, die die Betreiber des «Chessu» schon vor rund einem Jahrgestellt hatten.

Francisco Droguett, der Teamleiter des Gaskessels, freut sich sehr über den den Entscheid des Amtes. Das ganze habe eine Weile gedauert, dies sei aber normal. «Wir haben ein Baugesuch eingereicht, weil die Anpassungen der Öffnungszeiten und der Schallpegel für den Betrieb überlebenswichtig sind.» Der positive Entscheid zeige, dass der «Chessu» auf der sicheren Seite und die Argumentation stichhaltig gewesen sei.

Den Dialog suchen

Zwei Einsprachen seien nach der Publikation der Forderungen eingegangen, berichtet das Regierungsstatthalteramt in einer Mitteilung. Eine wurde aber bereits wieder zurückgezogen. Bei der anderen kommt Christoph Lerch zum Schluss, dass diese unbegründet sei.

Francisco Droguett ist sich sicher, dass der Gaskessel mit allen involvierten Parteien eine gute Lösung finden wird. «Den Dialog kann man auch mit uns direkt suchen, wir schlagen niemandem eine Türe vor der Nase zu».

Jetzt bleibt den Betreibern nur noch abzuwarten, dass die Beschwerdefrist in 30 Tagen abläuft, damit die Besucherinnen und Besucher das Tanzbein länger schwingen können.

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