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Langer Pendlerärger

Die Neubaustrecke nach Olten blieb am Dienstag rekordverdächtig lange zu: Bis die technischen Probleme behoben waren, verstrich ein Tag.

Ein Leserreporter berichtet von einem abrupten Halt und Gestank im Zug.
Ein Leserreporter berichtet von einem abrupten Halt und Gestank im Zug.
Leserreporter 20 Minuten

So lange haben die SBB die Pendler auf ihrer Paradelinie kaum je geärgert: Fast einen ganzen Tag sperrten sie am Dienstag die Neubaustrecke von Bern nach Olten, nachdem es bereits am Abend ­zuvor zu einem längeren Unterbruch gekommen war. Das hatte nicht nur für die Reisenden in Richtung Zürich Folgen, die via Burgdorf umgeleitet wurden und zehn Minuten länger unterwegs waren. Sondern auch für jene auf den angrenzenden Linien wie die ins Aaretal, wo die Verspätungen ausstrahlten.

Schuld war an beiden Tagen ein Fehler in der Technik. Die Komponenten an den Zügen kommunizieren bei der Fahrt mit jenen auf der Strecke, und diese Kommunikation, erklärt Sprecher Oli Dischoe, «war gestört». In der Folge seien die Züge automatisch gestoppt worden. Das sei vereinzelt schon nach dem Unterbruch am Montagabend und wieder öfter am Dienstagmorgen passiert. «In dieser Situation entschieden wir uns zur Sperrung, um vertieft abklären zu können.»

Nach umfangreichen Arbeiten, während derer auch Hardwarekomponenten ausgetauscht wurden, ging die Neubaustrecke am Montag früh wieder in Betrieb. Bis zum Abend lief sie stabil.

skk

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