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Leistungsvertrag für Haus der Religionen genehmigt

Der Berner Stadtrat hat an seiner Sitzung vom Donnerstagabend den Leistungsvertrag mit dem Verein «Haus der Religionen - Dialog der Kulturen» genehmigt.

Bis 2019 erhält das Haus der Religionen jährlich 200'000 Franken.
Bis 2019 erhält das Haus der Religionen jährlich 200'000 Franken.
Stefan Anderegg

Der Verein «Haus der Religionen - Dialog der Kulturen» erhält aufgrund der Genehmigung des Leistungsvertrages durch den Stadtrat vom Donnerstagabend bis 2019 jährlich 200'000 Franken.

Der Entscheid fiel mit 56 Ja- zu 10 Nein-Stimmen deutlich aus. Die vorhergehende Debatte verlief aber emotional. «Das Haus der Religionen ist für mich ein Haus des Unwohlseins», sagte etwa Roland Jakob (SVP). Er äusserte die Befürchtung, dass sich «radikalere Gruppierungen» im Haus breit machen könnten.

Von der Linken bis hin zur FDP teilte man diese Befürchtung nicht. Im Gegenteil: «Acht verschiedene Religionen friedlich unter einem Dach - was wie eine Utopie tönt, ist in Bern Realität», sagte etwa Katharina Gallizzi (GB). Und auch Bernhard Eicher (FDP) befand, man könne stolz sein, dass in Zeiten zahlreicher Religionskonflikte ein auf Dialog basierendes Projekt in Bern stattfinde.

Zeitweise uferte die Diskussion zu einer Grundsatzdebatte über den Islam aus. Mehrere Sprecher betonten allerdings wiederholt, dass mit dem Geld der Verein «Haus der Religionen - Dialog der Kulturen», unterstützt werde - und Quersubventionierungen einzelner Religionsgemeinschaften ausgeschlossen seien.

SDA/sih

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