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«Liegenschaften unter ein Dach»

Im Dezember 2008 übernahm die Stade de Suisse AG das Neufeldstadion von den Stadtbauten (Stabe). Sie zahlt Stabe den  betriebswirtschaftlich notwendigen  Mietzins für die Anlage und muss den bisherigen Nutzern das Gastrecht garantieren. Mit dieser Partnerschaft wurde in Bern Neuland betreten. Die Vergabe sorgte im Sportamt, das das Stadion bisher verwaltete, für ungute Stimmung. Rudolf Lanzrein betont: «Heute ist die Kritik verstummt. Mit dieser Regelung spart die Stadt 600'000 Franken pro Jahr.»
Der zweite Anlauf für das Prestigeobjekt Bärenpark stand unter den Zeichen Abspecken und Sponsoring. Tatsächlich kamen durch viel Engagement die benötigten zehn Millionen Franken zusammen. Doch im Herbst 2008 machte der instabile Hang einen Strich durch die Rechnung. Dies und andere Gründe verteuerten den Park auf 14,5 Millionen. Ob   Geologen, Planer oder andere schuld sind, wird juristisch abgeklärt. Wer zahlt, ist offen. Rudolf Lanzrein will die Sache nicht schönreden. Die Mehrkosten seien eine Panne.
Im letzten Winter mussten beim Hallenbad Muulbeeri Vorsichtsmassnahmen ergriffen werden, weil das Dach schwächelte. Die Kosten der behelfsmässigen Sanierung belaufen sich auf 700'000 Franken. Ende August öffnet das Bad wieder. Doch auch bei  anderen Sportanlagen ist der Unterhaltsrückstand hoch, insgesamt rund 140 Millionen Franken. Bei den Bädern droht ein Engpass. Gegenwärtig wird ein Konzept für die Eis- und Wasseranlagen  erarbeitet.  Rudolf Lanzrein sagt, diese Altlast habe Stabe 2002 übernehmen müssen.
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