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Lisibüel-Strasse wird bald gebaut

1994 begann die Planung, aber gebaut wird die Lisibüelstrasse in Riggisberg erst demnächst. Diese wird die neue Zufahrt zum Wohnheim und soll vor allem die Gsteigstrasse entlasten.

Das sieht das Projekt in Riggisberg vor.
Das sieht das Projekt in Riggisberg vor.

Bereits l994 ist die Lisibüelstrasse als Verbindung zwischen Kantonsstrasse und Gsteigstrasse erstmals ein Thema gewesen (siehe Kasten). Tatsache ist: Die Planung geriet im Laufe von über zwei Jahrzehnten immer wieder ins Stocken. Dabei hat sich ein dicker Stoss Akten angesammelt. Aber jetzt rückt das Strassenprojekt endlich in greifbare Nähe. Die Überbauungsordnung Lisibüel wird am 19. Juni der Ge­meindeversammlung Riggisberg unterbreitet.

Sicherheit für Fussgänger

Die zukünftige Lisibüelstrasse ist heute ein Kiesweg. Er soll auf 6,60 Meter verbreitert und asphaltiert werden, links und rechts ist ein Bankett von je einem Meter Breite vorgesehen. «Diese Strasse wird zur Zufahrt des Wohnheims Riggisberg und soll gleichzeitig verkehrsberuhigend auf die Gsteigstrasse und den westlichen Dorfteil wirken», erklärt Gemeindeschreiberin Katrin Lüthi. Die Gsteigstrasse wird von vielen Bewohnern des Wohnheims begangen, aber auch von Schulkindern und Anwohnern.

Die Strasse ist seit zwei Jahren eine Tempo-30-Zone, aber trotzdem noch zu wenig sicher für die Fussgänger. Umso besser, wenn der Verkehr über die Lisibüelstrasse verläuft. Ist diese ­einmal gebaut, werden weitere Beruhigungselemente in die Gsteigstrasse eingebaut: Inseln, Pfosten und Bodenmarkierungen; auf einer Seite wird eine Reihe von Bäumen gepflanzt.

Das alles hat seinen Preis: Die Totalkosten für das ganze Projekt werden knapp eine Million Franken betragen. Davon gehen rund 25 000 Franken zulasten der Gemeinde Riggisberg. Den Hauptteil der Kosten übernimmt der Kanton.

Moosbach verbreitern

Die Projektplanung ist äusserst komplex, weil verschiedene Dinge ineinander übergreifen. Es geht nicht nur um eine Überbauungsordnung mit flankierenden Massnahmen für die Gsteigstrasse, sondern auch um eine Wasserbaubewilligung. Denn vor dem Bau der neuen Zufahrtsstrasse soll der Otzenbach aufgehoben und in den revitalisierten Moosbach geleitet werden. Dies ist auch Teil des Hochwasserschutzes, weil der Otzenbach bei starkem Regen Überschwemmungen verursacht. Fliesst dieses Gewässer in den Moosbach, wird das feuchte Gelände neben der neuen Lisibüelstrasse entwässert.

Noch bis zum 1. April sind die Unterlagen für die Erschliessung Lisibüel online und bei der Gemeindeverwaltung Riggisberg öffentlich aufgelegt.

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