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Löscher: Zwischennutzung für die Ewigkeit

Die Besseresser haben sich den Bauch im Restaurant Löscher in der alten Feuerwehrkaserne Viktoria voll geschlagen.

Die Besseresser haben das Restaurant Löscher besucht und sich einen Dreigänger genehmigt.
Die Besseresser haben das Restaurant Löscher besucht und sich einen Dreigänger genehmigt.
Claudia Salzmann
Vorspeise: Schwarzwurzel-Tarte-Tatin mit Barbarakraut-Kresse-Salat
Vorspeise: Schwarzwurzel-Tarte-Tatin mit Barbarakraut-Kresse-Salat
Die Besseresser
Auch draussen kann man sitzen, allerdings nicht im Innenhof, sondern auf der Seite Viktoriastrasse.
Auch draussen kann man sitzen, allerdings nicht im Innenhof, sondern auf der Seite Viktoriastrasse.
Martin Bürki
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Nach dem «Brother Frank» zog es die Besseresser wieder in eine Zwischennutzung. Anders als beim vietnamesischen Pop-up-Restaurant, das nur ein paar Wochen betrieben wird, darf beim Restaurant Löscher darauf gehofft werden, dass es die Zwischennutzung der ehemaligen Feuerwehr­kaserne überdauert.

Das Lokal erfreut als Erstes das Auge. Die Sitzbänke aus alten Fensterläden vor dem Haus, die aus Paletten gezimmerte Bar, überhaupt der ganze Brocki-Charme verleihen dem Ort ein grossstädtisches Flair. Glücklicherweise geht das nicht zulasten des Wohlfühlklimas – im Gegenteil. Und noch besser: Die gepflegte Nonchalance greift weder auf den Service noch auf die Speisen über. Nach dem Apéro wählten wir den grünen Salat (6.50 Fr.) – hübsch angerichtet in einer kleinen Suppenschüssel und mit gerösteten Kernen – und eine Schwarzwurzel-Tarte-Tatin mit Kressesalat (14.50). Der salzige Teig, das caramelisierte Gemüse, die schärf­liche Kresse: eine Offenbarung.

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