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Loubegaffer: Bleistifte, Bälle und Bestatter

SP-Ständerat Hans Stöckli weibelt auf den regionalen Bahnhöfen. Derweil gibts in der Presidents Lounge 5100 Franken für die YB-Frauen. Und ein Berner Bestatter stellt sich der «Tetris-Challenge».

Der Wahlkampf ist in der heissen Phase. Man kommt kaum mehr an einem Bahnhof oder einer Migros vorbei, ohne dass sich dort Kandidierende volksnah in Szene setzen und Give-aways verteilen. Einer, der diese Disziplin wie ein Hochleistungssportler abspult, ist SP-Ständerat Hans Stöckli. Am Montagmorgen beobachteten die Loubegaffer den 67-Jährigen, wie er auf dem Perron am Bahnhof Münsingen im Stil eines OL-Läufers seine legendären roten Bleistifte verteilte. Und auch am Dienstag war er bereits um 6 Uhr morgens vor dem Hauptbahnhof in Bern anzutreffen. Es ist ihm zuzutrauen, dass er bis Mittag sämtliche Bahnhöfe zwischen Thun und Biel abgegrast hat.

Die Presidents Lounge im Stade de Suisse ist ein exklusiver Raum. Dort kommt nur hinein, wer entweder a) YB besitzt, b) YB sponsert oder c) ein hohes YB-Kadermitglied ist. Die Gäste können in der Lounge vortrefflich speisen. So wie am vergangenen Donnerstagabend vor dem Europa-League-Spiel gegen die Glasgow Rangers. YB-Sportchef Christoph Spycher erklärte den Gästen exklusiv die Mannschaftsaufstellung. Und YB-Präsident Hanspeter Kienberger lud die Gäste ein, einen mit den Unterschriften von allen Spielern versehenen Fussball zu ersteigern. Der Erlös ist für die YB-Frauen vorgesehen.

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