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Luginbühl: «Wahlgang ist eine Farce»

Werner Luginbühl bezeichnet den zweiten Ständeratswahlgang als Farce. Zusammen mit Hans Stöckli will er den Wahlkampf auf ein Minimum reduzieren.

«Es ist eine Farce. Ich hätte lieber einen zweiten Durchgang mit einem richtigen Wahlkampf als eine so unbefriedigende Situation», so der Bisherige Werner Luginbühl (BDP).
«Es ist eine Farce. Ich hätte lieber einen zweiten Durchgang mit einem richtigen Wahlkampf als eine so unbefriedigende Situation», so der Bisherige Werner Luginbühl (BDP).
Patric Spahni
Wegen ihm gibt es zweiten Wahlgang:  Er habe eine Verpflichtung gegenüber den 4114 Wählern, die im ersten Durchgang für ihn gestimmt hätten, begründet Bruno Moser seinen Entscheid.
Wegen ihm gibt es zweiten Wahlgang: Er habe eine Verpflichtung gegenüber den 4114 Wählern, die im ersten Durchgang für ihn gestimmt hätten, begründet Bruno Moser seinen Entscheid.
Keystone
...Josef Rothenfluh (parteilos), 3'786 Stimmen.
...Josef Rothenfluh (parteilos), 3'786 Stimmen.
Andreas Blatter
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Es dürfte ein äusserst flauer Wahlkampf werden bis zum 15.November. Das Rennen um die beiden Berner Ständeratssitze ist so gut wie entschieden, und trotzdem braucht es an diesem Tag einen zweiten Wahlgang. Der Grund dafür heisst Bruno Moser.

Der Zehntplatzierte aus dem ersten Durchgang ist der Einzige, der gegen die beiden Führenden und bisherigen Ständeräte Werner Luginbühl (BDP, Krattigen) und Hans Stöckli (SP, Biel) antreten wird (siehe gestrige Ausgabe). Mit 1,2 Prozent der Stimmen wird der parteilose Exot aus Biel aber kaum eine Chance haben. Luginbühl findet denn auch deutliche Worte: «Es ist eine Farce. Ich hätte lieber einen zweiten Durchgang mit einem richtigen Wahlkampf als eine so unbefriedigende Situation.» Und Stöckli ergänzt: «Ich werde den Wahlkampf auf ein vertretbares Minimum reduzieren.»

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