Zum Hauptinhalt springen

Marzili: Das neue Schulhaus ist schon voll

Seit zwei Wochen läuft der Schulbetrieb im neuen Haupthaus der Volksschule Marzili. Weil die Nebengebäude noch renoviert werden, sind im Schulhaus mehr Klassen einquartiert als geplant.

Franziska Teuscher und Alec von Graffenried stellen das neue Marzilischulhaus vor.
Franziska Teuscher und Alec von Graffenried stellen das neue Marzilischulhaus vor.
Franziska Rothenbühler

Neben dem Haupteingang des neuen Schulhauses stehen noch Mulden und Baumaschinen. Im Innern des Gebäudes rennen Kinder um die Garderobenbänke, der Mittagstisch für die Tagesschule ist bereits gedeckt. Das Schulareal der Volksschule Marzili zeigt ein Abbild der Schulraumerweiterung der Stadt Bern. Während hier gebaut wird dafür, die Raumverhältnisse laufend den Schülerzahlen anzupassen, muss dort der Schulbetrieb weiterlaufen.

«Es ist schön, wenn man neue Schulhäuser bauen kann, für neue Generationen mit neuen Ideen, die die Stadt prägen werden», sagt Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB). Die Berner Bildungsdirektorin hat gemeinsam mit Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) und Stadtbaumeister Thomas Pfluger zu einem Rundgang durchs soeben fertiggestellte Marzilischulhaus geladen.

Seit zwei Wochen gehen Kindergarten- und Primarschulkinder im dreistöckigen Gebäude ein und aus. Es bietet Platz für elf Klassen und eine Tagesschule für rund hundert Kinder. Doch schon jetzt werden deutlich mehr Kinder darin unterrichtet. Das liegt daran, dass die drei denkmalgeschützten Pavillonbauten, die zur Volksschule Marzili gehören, zurzeit saniert werden. Nach den Herbstferien sollen diese fertiggestellt sein. Sieben Klassen können dann in die Pavillons umziehen.

Auch die erste zweisprachige Kindergartenklasse der Stadt Bern ist im Marzilischulhaus untergebracht. Für die Kindergartenkinder der deutsch-französischen Klasse sei es etwas schwierig, weil es so voll sei,sagt Co-Schulleiterin Annekäthi ­­Flückiger. «Schon die älteren Kinder verlaufen sich zum Teil, die kleineren sind deshalb im Moment nur in Zweierreihen unterwegs.»

Schülerzahlen steigen stetig

Der Neubau in Holz und Beton ist ein Niedrigstenergiebau, er erfüllt den Standard Minergie-P-Eco. Auf dem Dach des Gebäudes plant Energie Wasser Bern eine Fotovoltaikanlage. Das neue Schulhaus ist gebaut worden, weil im Stadtteil 3, Mattenhof-Weissenbühl, der Schulraum knapp geworden war. Die bestehenden Pavillons waren zu klein, zur Überbrückung hat die Stadt provisorische Modulbauten aufgestellt. 2017 stimmte die Stadtberner Stimmbevölkerung einem Kredit für einen Neubau über knapp 30 Millionen zu. Das Budget wurde beim Bau eingehalten. Die Stadt rechnet weiterhin mit wachsenden Schüler­zahlen. Sie hat deshalb in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich durchschnittlich 80 Millionen für Bildungsprojekte budgetiert.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch