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Mehr Tempo 30 im «Breitsch» gefordert

Das städtische Projekt «Dr nöi Breitsch» findet grösstenteils Anklang im Quartier. Am Infoabend wünschen sich viele Besucher noch mehr Tempo-30-Zonen.

Am 14. Juni hat das Stadtberner Stimmvolk das Gesamtprojekt «Dr nöii Breitsch» mit seinen 7 Teilprojekten angenommen.
Am 14. Juni hat das Stadtberner Stimmvolk das Gesamtprojekt «Dr nöii Breitsch» mit seinen 7 Teilprojekten angenommen.
BZ Grafik
Die Gesamtkosten werden auf 94 Millionen Franken geschätzt.
Die Gesamtkosten werden auf 94 Millionen Franken geschätzt.
Zusätzlich zur Migros-Filiale sind Wohnungen, Restaurants und eine Kita geplant.
Zusätzlich zur Migros-Filiale sind Wohnungen, Restaurants und eine Kita geplant.
zvg
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Am Montagabend informierten Gemeinderätin Ursula Wyss (SP), Stadtingenieur Hans-Peter Wyss sowie Bernmobil-Direktor René Schmied die Quartierbevölkerung des Breitenrain über das gemeinsame Grossprojekt «Dr nöi Breitsch».

Besonders die geplanten Tempo-30-Zonen gaben beim Publikum zu reden. Für viele Anwesende geht die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer nicht weit genug. Warum man den «Breitschplatz» nicht gleich zur Begegnungszone mit Tempo 20 mache, wie dies in der Mittelstrasse geschehen sei, wurde aus dem Publikum gefragt.

Ebenfalls kritisiert wurde, dass die 30er-Zone auf der Rodtmattstrasse «nur» bis zur Parkstrasse reichen wird. Gerade im Bereich von Parkstrasse bis Wankdorfstrasse, wo weiter Tempo 50 gelte, würden viele Familien wohnen. «Ich bin enttäuscht, dass hier weiter mit 50 Stundenkilometern durchs Quartier gebrettert werden kann», meldete sich ein Anwohner zu Wort.

Zwei Fussgängerstreifen sind auf dem neuen «Breitschplatz» geplant. Dies seien zu wenige, besonders wenn man an die alten Leute und Kinder denke, bemängelte eine Anwohnerin. Das Verkehrsregime auf dem Platz sei verwirrend, kritisierten weitere Votanten. Ob auf dem Kreisel um das Tramhaus zukünftig Linksvortritt gelte, fragte ein Anwohner die anwesenden Verkehrsplaner. Ja, der Kreisel werde aber nicht als Kreisel signalisiert sein, bekam er zur Antwort. Unklarheit herrschte bei einigen Anwesenden auch wegen der Bäume, die gepflanzt werden sollen. Auf den Plänen seien diese mitten auf der Strasse eingezeichnet. Ein Anwohner fragte: «Bleiben die Bäume wirklich dort?»

Trotz den vielen Fragen aus dem Publikum wurde der Abend für Ursula Wyss, Hans-Peter Wyss und René Schmied nicht wirklich unangenehm. Das anwesende Publikum goutierte grösstenteils die kommenden Veränderungen im Quartier. Ab Montag kann die Bevölkerung in der öffentlichen Mitwirkung ihre Meinung zu den Teilprojekten 1, 3 und 4 kundtun.

BZ/tma

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