Mein Name ist… Bergpieper

In der Rubrik «Mein Name ist …» stellen wir jeden Tag ein Tier vor, das in oder an der Aare lebt.

Das Bergpieper-Weibchen baut das Nest ganz alleine – und das am liebsten in der Höhe.

Das Bergpieper-Weibchen baut das Nest ganz alleine – und das am liebsten in der Höhe.

(Bild: iStock)

Ich mag die Höhe. Deshalb trifft man mich auch nicht am Thunersee oder in der Stadt Bern an, sondern erst so ab 1200 Meter über Meer – beispielsweise im Quellgebiet der Aare. Rund um Grimselpass und Finsteraarhorn fühle ich mich wohl. Hier, auf den kargen, felsigen und trotzdem feuchten Weiden finde ich einen Platz für mein Nest – das ich als Weibchen übrigens ganz allein baue. Auch genügend Insekten und Spinnen gibt es dafür, meine Kinder über die Runden zu bekommen.

Wobei, das mit dem Nachwuchs ist bei uns Bergpiepern so eine Sache. Eigentlich möchten wir das Nest pro Jahr zweimal mit Eiern füllen – hoch oben sind die Sommer aber kurz. Das gelingt uns also nur, wenn das Wetter mitspielt. Sehr häufig scheitern wir aber bereits am ersten Versuch.

Bei uns geht es schnell: Für das Ausbrüten der Eier brauche ich nur etwa zwei Wochen. Und nach weiteren zwei Wochen sind meine Kleinen schon bereit, das Nest zu verlassen. Entsprechend häufig kommen wir in den Schweizer Alpen vor. Und auch wenn wir die Höhe sehr mögen: Den Winter verbringen wir dann doch lieber im Tal, wo es etwas wärmer ist. Am liebsten wieder irgendwo entlang der Aare.

sm

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