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«Mein Vater hat Fankhauser die Mühle zu teuer angeboten»

Im Streit rund um die Mühle Hunziken nimmt erstmals auch Thomas Burkhart Stellung. Der Geschäftsführer und Sohn von «Mühli-Pesche» verteidigt sich und seinen Verbündeten Philipp Fankhauser.

Spricht erstmals Klartext: Thomas Burkhart.
Spricht erstmals Klartext: Thomas Burkhart.
Urs Baumann

Thomas Burkhart, wann haben Sie zum letzten Mal mit «Mühli-Pesche», Ihrem Vater, gesprochen? Thomas Burkhart: Gesprochen? Vor einem halben Jahr. Er besucht die Mühle zwar alle zwei Wochen. Dann kommt es aber höchstens zu einem kurzen, lauten Schlagabtausch.

Ihr Vater betont, dass es ihm in der Auseinandersetzung um die Mühle nicht um Sie als Geschäftsführer der Konzert GmbH, sondern nur um Philipp Fankhauser geht, der Mitglied in der Geschäftsleitung ist und Anteile an der Konzert GmbH besitzt. Das ist Unsinn. Natürlich geht es um mich. Unsere Probleme haben ja nicht erst vor einem Jahr angefangen. Wir streiten uns schon seit 20 Jahren. Bereits vor 18 Jahren drohte er mir mit Entlassung aus dem Mühle-Team. Philipp Fankhauser hat er die Mühle übrigens viel zu teuer angeboten. Fankhauser wollte die Mühle-Liegenschaft erst kaufen. Dann hat er mit drei Banken verhandelt, und alle haben ihm gesagt, dass die Mühle nicht so viel wert sei. Deshalb hat er sich vom Kauf zurückgezogen. Die neue Mühle-Führung wäre aber weiterhin bereit, einen realistischen Kaufpreis zu prüfen.

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