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Mit Zuckerwatte und Schlagzeug gegen Rentenreform

Bürgerliche Gegner der Altersvorsorge haben in Bern ihre Argumente unters Volk gebracht – auf eine ganz spezielle Weise.

Schauspiel gegen die Altersreform: Bürgerliche Politiker in einer speziellen Rolle auf dem Bundesplatz. (14. August 2017)
Schauspiel gegen die Altersreform: Bürgerliche Politiker in einer speziellen Rolle auf dem Bundesplatz. (14. August 2017)
Marcel Bieri, Keystone
Souverän am Schlagzeug: FDP-Ständerat Andrea Caroni trommelt die Stimmbürger wach. (14. August 2017)
Souverän am Schlagzeug: FDP-Ständerat Andrea Caroni trommelt die Stimmbürger wach. (14. August 2017)
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Gut gelaunte Politiker – auch nach der Abstimmung am 24. September?
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Mit Zuckerwatte und einem Polittheater legten die bürgerlichen Gegner der Rentenreform am Montag ihre Einwände vor. Als Rentner verkleidet zählten die Politiker auf dem Berner Bundesplatz die Nachteile der Vorlage auf.

Anschliessend schlugen sie auf der Bühne Protestnägel in eine Holzfigur, eine so genannte Mazze. Der Brauch geht zurück auf das so genannte Mazzenspiel, mit dem im späten Mittelalter Strafexpeditionen oder Aufstände gegen verhasste Personen eingeleitet wurden. Die Jungfreisinnigen verteilten Zuckerwatte als Symbol «gegen die Zückerli-Rentengeschenke» – zur Freude der auf dem Bundesplatz spielenden Kinder.

Die Musikeinlage des Ständerats

FDP-Ständerat Andrea Caroni (AR) glänzte mit einer Schlagzeugeinlage. Dem Schauspiel wohnten einige Dutzend Personen bei. Die Veranstaltung verlief friedlich. Am kommenden Donnerstag erläutern die in der «Generationenallianz» zusammengeschlossenen Gegner der Rentenreform ihre Argumente vor den Medien in Bern. Die Vorlage kommt am 24. September an die Urne.

Zentrale Elemente sind die Anhebung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre, die Senkung des Umwandlungssatzes in der obligatorischen beruflichen Vorsorge und die Erhöhung der AHV-Renten für Neurentner um 70 Franken.

(SDA)

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