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Nach Protesten: Libero verkauft wieder Tickets ohne definierte Zonen

Die Proteste zeigen Wirkung: Ab Anfang Juni verkauft der Libero-Verbund wieder Tickets ohne fest definierte Zonen. Allerdings nur bei den Anschlussbilletten.

Gross war die Entrüstung, als der Tarifverbund Libero im Dezember auf den Mehrfahrtenkarten plötzlich fest definierte Zonen aufdruckte. Zuvor hatte die Zahl der durchfahrenen Zonen genügt, Reisen mit Bahn und Bus waren in alle Richtungen flexibel möglich gewesen. Wer ab Bern mal nach Burgdorf und mal nach Wichtrach reiste, hatte bislang beide Male die gleiche Karte abstempeln können, weil beide Male der Preis für fünf Zonen fällig war. Neu waren zwei verschiedene Karten nötig.

Kein Wunder, hagelte es Proteste – und siehe da, jetzt gibt der Tarifverbund nach. Wenn auch nur bei den Anschlussbilletten, die ein Abo für einzelne Fahrten über das gelöste Gebiet hinaus ergänzen. Sie sind ebenfalls als Sechserkarte erhältlich – ab Juni kommen sie wieder nur mit der Anzahl gelöster Zonen aus.

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