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Nacktbilder im Unterricht: Gibb spricht Kündigung aus

Die Vorwürfe gegen einen Berner Berufsschullehrer, er habe während des Unterrichts in einem Nebenzimmer Nacktbilder angeschaut, haben sich erhärtet. Der freigestellte Lehrer erhält die Kündigung.

Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern in der Lorraine.
Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern in der Lorraine.
Urs Baumann

Seine Klasse sah sich im Unterricht gerade einen Film an. Der Lehrer zog sich währenddessen in sein Büro zurück – und sah sich dort Nacktbilder im Internet an. Mit diesem Vorwurf gegenüber einem ihrer Lehrer wandten sich Berufsschüler Anfang März an die Medien. Die Direktorin der Gibb, Sonja Morgenegg-Marti, hat die entsprechenden Vorwürfe nun bestätigt. Dem betreffenden Lehrer wurde die Anstellung gekündigt, er wurde bis zum Ablauf der Kündigungsfrist freigestellt. Die Direktorin bedaure den Vorfall, heisst es in einer Medienmitteilung der Gibb. Solches Verhalten werde an der Gibb nicht toleriert.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag bei einer Klasse von angehenden Informatikern. Der Lehrer soll das Interesse an seinem Beruf schon länger verloren haben, behauptete ein Schüler. So liess er seine Klassen häufig unangekündigt Aufsätze schreiben oder ordnete stundenlanges Selbststudium an. Er sei gereizt gewesen und habe sich während des Unterrichts oft in sein angrenzendes Büro zurückgezogen, wo er sich mit «einschlägigen» Seiten im Internet beschäftigt habe, so der Vorwurf. Am Donnerstag hat ein Schüler den Lehrer bei seinem Treiben im Büro mit dem Handy fotografiert und sich an die Abteilungsleitung Informatik gewandt.

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