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Nause stellt sich gegen Leuthard

Der Stadtberner Energiedirektor Reto Nause (CVP) warnt vor einer Stromversorgungslücke in der Schweiz. Er bekämpft die geplante Marktöffnung – und stellt sich damit öffentlich gegen Parteikollegin und Bundesrätin Doris Leuthard.

Reto Nause, Energiedirektor der Stadt Bern: «Vielleicht erkennen die zuständigen Politiker den Ernst der Lage ja noch.»
Reto Nause, Energiedirektor der Stadt Bern: «Vielleicht erkennen die zuständigen Politiker den Ernst der Lage ja noch.»
Urs Baumann

Reto Nause, was läuft falsch in der nationalen Energiepolitik?Reto Nause: Die Versorgungssicherheit wird aufs Spiel gesetzt. Die Strommarktöffnung kommt überstürzt. Es gibt keinen Druck, diese im Jahr 2018 einzuführen.

Was spricht dagegen? Ein Abkommen mit Europa gibt es nicht. Niemand weiss, wie die Verhandlungen mit der EU weitergehen. Die Marktpreise sind beim Strom verzerrt. Eine Marktöffnung würde dazu führen, dass die einheimische Wasserkraft verschwinden könnte, weil Investitionen ausblieben.

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