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Neue Regel bringt Konzert Theater Bern in Verlegenheit

Künftig sollen alle Berner Kulturinstitutionen mindestens 20 Prozent ihrer Ausgaben selber decken – durch Einnahmen und Drittmittel. Berns grösster Kulturbetrieb hat wenig Freude daran.

Will einheitliche Regel: Kultursekretärin Veronica Schaller.
Will einheitliche Regel: Kultursekretärin Veronica Schaller.
Raphael Moser

Wie misst man Leistungen von subventionierten Kulturinstitutionen?Geht das überhaupt? Und muss das überhaupt sein? Notorisch tauchen die Fragen auf, wenn über Kulturförderung debattiert wird. Sie teilen die politischen Lager – die sparpolitisch engagierten Zahlenfans und die Kulturidealisten.

Und wenn es um Zahlen geht, wird oft der ominöse «Eigenfinanzierungsgrad» oder «Kostendeckungsgrad» ins Feld geführt. Der Prozentwert gibt Aufschluss darüber, wie viel eine Institution von ihrem Aufwand durch Drittmittel und Ticketeinnahmen selber deckt. Berner Kulturhäuser haben in ihren Subventionsverträgen unterschiedliche Prozentvorgaben. Falls eine Institution die Vorgabe nicht einhält, droht eine Subventionskürzung – die dann in gewissen Kreisen auch lautstark gefordert wird.

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