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Neue Schwimmhalle nicht vor 2023

Die Stadt Bern plant seit längerer Zeit den Neubau einer 50-Meter-Schwimmhalle zur Entlastung der bestehenden Bäder. Gemäss Einschätzung des Gemeinderates braucht es weiterhin Geduld.

Die bestehenden Hallenbäder decken die Nachfrage in der Stadt Bern nicht mehr.
Die bestehenden Hallenbäder decken die Nachfrage in der Stadt Bern nicht mehr.
Iris Andermatt

Frühestens im Jahr 2023 hat die Stadt Bern eine neue 50-Meter-Schwimmhalle. Davon geht der Gemeinderat aus. Er hat den Projektierungskredit von 6,7 Millionen Franken zuhanden des Stadtrates verabschiedet.

Die Stimmberechtigten hatten im vergangenen Winter eine Initiative der FDP deutlich angenommen. Das Begehren verlangt, dass die Stadt Bern bis 2020 eine neue Schwimmhalle realisiert hat. Die Frist sei angesichts der Grösse und des Umfangs des Projekts sehr knapp bemessen, hält der Gemeinderat nun fest.

Er verweist auf die schwierige Standortsuche. Erst im vergangenen Juni habe man den definitiven Standort im Neufeld gefunden und müsse sich nun mit dem Tennisclub Neufeld auf das weitere Vorgehen einigen.

Stimme der Stadtrat Anfang 2017 dem Projektierungskredit zu, könne im Lauf des nächsten Jahres ein Projektwettbewerb gestartet werden. 2019 solle das Bauprojekt vorliegen und 2020 in die Volksabstimmung gehen. Die Bauarbeiten könnten demnach Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Die gesamten Baukosten werden auf 55 bis 70 Millionen Franken geschätzt, wie der Gemeinderat weiter festhält. Die neue Halle soll dereinst der breiten Bevölkerung, den Schulen und dem Schwimmsport gleichermassen zur Verfügung stehen.

In Bern gibt es heute die drei Hallenbäder Wyler, Weyermannshaus und Hirschengraben mit insgesamt 14 Bahnen à 25 Metern. Diese sind chronisch überlastet.

SDA/mb

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