Zum Hauptinhalt springen

Neue Trainingshalle für die Kunstturner

Das nationale Kunstturnkader kann in einer EWB-Halle im Ostring trainieren. Die Trainingssituation bleibt aber angespannt.

Die Kunstturner erhalten eine zusätzliche Trainingshalle. Sie befindet sich an der Bürglenstrasse am Ostring in einem Gebäude von Energie Wasser Bern (EWB). Für den kantonalen Kunstturnverband bedeutet dies Linderung in der angespannten Trainingshallensituation. Am Wochenende konnten sich Vertreter der Kantone Freiburg und Bern, des Bundesamtes für Sport und von Regierungsrätin Barbara Egger ein Bild über die Anforderungen des Spitzensports machen. «In unseren Hallen trainieren zahlreiche nationale Talente und unter anderem die halbe Juniorinnennationalmannschaft für die EM 2010», informierte Vizepräsidentin Esther Imboden. «Darunter sind auch Talente, die das Zeug haben, in die Fussstapfen der derzeitigen Sportlerin des Jahres, Ariella Käslin, zu treten.»Vor fünf Jahren konnte im Nationalen Pferdezentrum eine einfache Kunstturnhalle für die nationalen Kader eingerichtet werden. Imboden betonte jedoch, dass die Situation nach wie vor schwierig sei. Bern als eine der führenden Kunstturnstandorte stehe in Bezug auf die Halleninfrastruktur am Schluss in der Schweiz. «Hier sind Kanton, Stadt und selbstverständlich auch wir gefordert», sagte Imboden. In einer Arbeitsgruppe unter Einbezug der Stadt soll die Zusammenarbeit bei zukünftigen Hallenprojekten lanciert werden. Immerhin verfügt der kantonale Verband, zu dem auch die Freiburger gehören, nun mit dieser zweiten permanenten Trainingshalle über einen Ort, an dem auf einem 12 mal 12 Meter grossen Wettkampfboden die Bodenübungen zusammengestellt und trainiert werden können. «Die Hallensituation auf dem Platz Bern bleibt aber ein Kampf mit zu vielen Kompromissen», resümiert Imboden die Situation der erfolgreichen Kunstturnequipe.

BZ/wbb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch