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Neuer Archäologiepfad: «Die Geschichte spüren»

Zeitreise in die Vergangenheit: Der Archäologiepfad auf der Berner Engehalbinsel ist neu gestaltet worden. An insgesamt 15 Stationen wird den Besuchern die keltische und römische Vergangenheit näher gebracht.

Der zweieinhalb Kilometer lange Rundgang führt zu den keltischen und römischen Geländedenkmälern, wie der Archäologische Dienst des Kantons Bern am Mittwoch mitteilte.

Die Engehalbinsel war zuerst eine befestigte keltische Höhensiedlung, später ein römisches regionales Zentrum. Als archäologische Fundstelle ist sie schon seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Bereits 1966 gab es den ersten Tafel-Parcours auf der Engehalbinsel: «Die Engehalbinsel hat schon immer interessiert. Seit 1970 herrscht eine neue Philosophie in der Archäologie, denn die besten Ausgrabungen sind die unausgegrabenen», erklärt Kantonsarchäologe Daniel Gutscher.

Für 70'000 Franken erneuert

Die verschiedenen, teilweise noch sichtbaren keltischen und römischen Geländedenkmäler können ab sofort auf dem für 70'000 Franken umfassend erneuerten Archäologiepfad besichtigt werden. Insgesamt 14 neu gestaltete Informationstafeln veranschaulichen die keltische und römische Geschichte.

Zudem ist eine kleine Ausstellung mit Fundgegenständen beim Kirchgemeindehaus neben der Matthäuskirche zu besichtigen. Dort befindet sich auch der Start des Archäologiepfads.

«Das schönste am Archäologiepfad ist, dass man bei einem gemütlichen Spaziergang eine so lange Geschichtsepoche verfolgen und spüren kann. Der Pfad ist nicht zwingend, man kann starten und aufhören, wo man will», entgegnet Gutscher auf die Frage, was er am Archäologiepfad am besten findet.

SDA/sgl

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