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Neues Bordell in der Aarbergergasse: Über 100 Einsprachen

Gegen das geplante Bordell in der Aarber­gergasse sind über 100 Einsprachen beim Regierungsstatthalteramt eingegangen.

Die Interessen­gemeinschaft Aarbergergasse wehrt sich, dass ein weiteres Bordell in der Umgebung eröffnet.
Die Interessen­gemeinschaft Aarbergergasse wehrt sich, dass ein weiteres Bordell in der Umgebung eröffnet.

«Die Schmerzgrenze ist erreicht», schrieb die Interessen­gemeinschaft Aarbergergasse vor drei Wochen. Grund für den ­Ärger waren die bekannt gewordenen Pläne, dass in der Aarber­gergasse ein weiteres Bordell ­seinen Betrieb aufnehmen soll. Über dem Gastrolokal Wunderbar ­sollen auf zwei ­Etagen selbstständig arbeitende Prostituierte ihre Dienste anbieten können.

Die IG sammelte fortan für eine Kollektiveinsprache Unterschriften. Und das nicht zu knapp, wie sich nach Ablauf der Einsprachefrist zeigt. «100 Leute haben unsere Sammeleinsprache unterzeichnet», sagt IG-Präsident und Moléson-Wirt Bernhard Hüsser. Regierungs­statt­halter Christoph Lerch bestätigt diese stattliche Zahl. Daneben seien noch acht weitere Einsprachen aus der Anwohnerschaft eingegangen, ergänzt Lerch.

Nun hat die Bauherrschaft dreissig Tage Zeit für eine Stellungnahme. Nach deren Prüfung entscheidet das Regierungsstatthalteramt entweder direkt oder führt – falls erfolgversprechend – eine Einigungsverhandlung durch.

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