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Tödlicher Sturz: Keine Mängel an Infrastruktur

Am Mittwoch ist in der Kletterhalle O'Bloc in Ostermundigen ein Junge tödlich verunglückt. Wie es zum tragischen Unfall kam, ist noch unklar. Mängel an der Infrastruktur wurden keine festgestellt.

Der Knabe stürzte in der Kletterhalle O'Bloc in Ostermundigen mehrere Meter in die Tiefe (Symbolbild).
Der Knabe stürzte in der Kletterhalle O'Bloc in Ostermundigen mehrere Meter in die Tiefe (Symbolbild).
iStock/Symbolbild

In der Ostermundiger Kletterhalle O'Bloc hat sich am Mittwochabend ein tragischer Unfall ereignet: Ein Junge stürzte aus mehreren Metern Höhe zu Boden und verletzte sich schwer. Wie die Kantonspolizei Bern am Donnerstag mitteilte, wurde der Knabe sofort betreut und danach durch die ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort medizinisch versorgt. Im Spital erlag er später aber seinen schweren Verletzungen. Beim verstorbenen Kind handelt es sich um einen neunjährigen Jungen aus dem Kanton Bern.

Wie es zum Sturz kommen konnte, ist offen. «Wir wissen noch nicht im Detail, was schief gelaufen ist», sagt Sandro Niklaus, Geschäftsführer der Kletterhalle. An der Infrastruktur wie etwa allfällig beschädigten Griffen soll es nicht gelegen haben. «Es konnten keine Mängel festgestellt werden.» Fakt ist: Der verunglückte Junge war – wie dies für alle unter 14-jährigen Hallenbesucher Pflicht ist – in Begleitung einer erwachsenen Person, die ihn mit einem Seil sicherte. Er war laut Niklaus auf einer «relativ einfachen Route» unterwegs.

Hallenbetrieb läuft normal weiter

Wie erfahren der Bub im Klettern war, ist unklar. Grundsätzlich gilt: Jeder Besucher respektive bei Minderjährigen deren Begleitung hat beim Eingang ein Eintrittsformular auszufüllen, in dem er nicht nur auf die eigene Haftung hingewiesen wird. Er muss auch zwingend die jeweiligen Kletterfähigkeiten angeben. Weist sich jemand als Anfänger aus, darf er nur unter Beaufsichtigung einer geschulten Person an einem Seil klettern. Ob im vorliegenden Fall diese Eintrittserklärung korrekt ausgefüllt wurde, ist laut O'Bloc-Geschäftsführer Sandro Niklaus nach jetzigem Wissensstand nicht klar.

Die Betreiber sind nach dem tragischen Unfall sichtlich betroffen. «Es tut uns extrem leid», so Niklaus. Nichtsdestotrotz läuft der Hallenbetrieb normal weiter. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des Hergangs und der Umstände der Ereignisse aufgenommen.

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