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Nicht schwul genug

Asyl

Ein 28-jähriger schwuler Iraner bekommt in der Schweiz kein Asyl. Er habe zu wenig glaubhaft dargelegt, dass er wegen seiner Homosexualität verfolgt werde, sagen die Behörden. Nun erhält der Flüchtling Hilfe – für einmal von bürgerlicher Seite.

<b>Am Küchentisch in Niederulmiz:</b> Unterstützt von BDP-Politiker Ueli Stähli (links), erzählt Reza Bezham seine Geschichte.

Am Küchentisch in Niederulmiz: Unterstützt von BDP-Politiker Ueli Stähli (links), erzählt Reza Bezham seine Geschichte.

(Bild: Nicole Philipp)

Stephan Künzi

Reza Bezham ist Unrecht geschehen. Davon ist Grossrat Ueli Stähli überzeugt. Der BDP-Politiker und Landwirt aus Niederulmiz bei Köniz sitzt zu Hause am Küchentisch und fährt fort: Der junge Iraner sei ganz gewiss homosexuell. Er könne unmöglich in seine streng muslimische Heimat zurückkehren, wo Schwule verfolgt würden. Medienberichte über Hinrichtungen hätten dies gerade erst wieder drastisch vor Augen geführt.

Berner Zeitung

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