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Nik Zeindler triumphiert in den USA

Nik Zeindler erreicht am Samstagabend um 19.45 Uhr das Ziel des Race Across America 2011. In Annapolis, Maryland, geht ein langjähriger Traum in Erfüllung.

Kaspar Zeindler
Zielankunft in Annapolis, Maryland. Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
Zielankunft in Annapolis, Maryland. Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler unterwegs in Begleitung des Follow Car.
Nik Zeindler unterwegs in Begleitung des Follow Car.
Kaspar Zeindler
Aerodynamisch optimal holt Nik Zeindler das Optimum aus sich heraus.
Aerodynamisch optimal holt Nik Zeindler das Optimum aus sich heraus.
Kaspar Zeindler
Die Rennfahrer dürfen beim Überholen eine Viertelstunde miteinander reden, pro Tag im ganzen sechsmal.
Die Rennfahrer dürfen beim Überholen eine Viertelstunde miteinander reden, pro Tag im ganzen sechsmal.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler rasant unterwegs in der Nähe von Bloomington, Indiana.
Nik Zeindler rasant unterwegs in der Nähe von Bloomington, Indiana.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler überquert in Begleitung des Begleitfahrzeugs die Brücke über den Mississipi River. Zwei Drittel der Strecke liegen nun hinter ihm.
Nik Zeindler überquert in Begleitung des Begleitfahrzeugs die Brücke über den Mississipi River. Zwei Drittel der Strecke liegen nun hinter ihm.
Kaspar Zeindler
Ueli Lüthi, der Techniker des Teams von Nik Zeindler.
Ueli Lüthi, der Techniker des Teams von Nik Zeindler.
Kaspar Zeindler
Timon Rupp wartet im hohen Gras auf die Ankunft des Rennfahrers.
Timon Rupp wartet im hohen Gras auf die Ankunft des Rennfahrers.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler frühmorgens unterwegs Richtung Missouri – es sind vielfach die entspanntesten Stunden des Tages.
Nik Zeindler frühmorgens unterwegs Richtung Missouri – es sind vielfach die entspanntesten Stunden des Tages.
Kaspar Zeindler
Die «Rollers» von Missouri. Auch für die Filmer eine interessante Perspektive, hier aufgefangen mit dem Kamerakran.
Die «Rollers» von Missouri. Auch für die Filmer eine interessante Perspektive, hier aufgefangen mit dem Kamerakran.
Kaspar Zeindler
Thomas Sigrist, der zweite Physiotherapeut. Hier beim Check-In in Oceanside.
Thomas Sigrist, der zweite Physiotherapeut. Hier beim Check-In in Oceanside.
Kaspar Zeindler
Zehn Minuten Pause: Eine Kleinigkeit essen, Sonnencréme auftragen und schon geht es weiter.
Zehn Minuten Pause: Eine Kleinigkeit essen, Sonnencréme auftragen und schon geht es weiter.
Kaspar Zeindler
An einer Messstelle im Gespräch mit interessierten Anwohnern. Für viele sind die Dimensionen des Rennens unvorstellbar.
An einer Messstelle im Gespräch mit interessierten Anwohnern. Für viele sind die Dimensionen des Rennens unvorstellbar.
Kaspar Zeindler
Das Filmteam kann nun auch direkt vor und neben dem Rennfahrer Aufnahmen machen, was die Perspektivenauswahl dramatisch vergrössert. Auch direkte Interviews sind nun möglich.
Das Filmteam kann nun auch direkt vor und neben dem Rennfahrer Aufnahmen machen, was die Perspektivenauswahl dramatisch vergrössert. Auch direkte Interviews sind nun möglich.
Kaspar Zeindler
Halbzeit beim RAAM 2011. Darauf wird angestossen – natürlich alkoholfrei mit Eiskaffee von Starbucks.
Halbzeit beim RAAM 2011. Darauf wird angestossen – natürlich alkoholfrei mit Eiskaffee von Starbucks.
Kaspar Zeindler
Radfahren zwischen zwei Kaltfronten. Im mittleren Westen bedingt dies eine dauernde Neubeurteilung der Wetterlage. Mit gefährlichen Tornados muss gerechnet werden.
Radfahren zwischen zwei Kaltfronten. Im mittleren Westen bedingt dies eine dauernde Neubeurteilung der Wetterlage. Mit gefährlichen Tornados muss gerechnet werden.
Kaspar Zeindler
Christine Rentsch: Die Physiotherapeutin beim Studium der Route.
Christine Rentsch: Die Physiotherapeutin beim Studium der Route.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler trifft auf dem Dach des RAAM 2011 - dem Wolfs Creek Pass - ein.
Nik Zeindler trifft auf dem Dach des RAAM 2011 - dem Wolfs Creek Pass - ein.
Timon Rupp
Der Athlet bei 38 Grad Celsius in der Wüste von Südkalifornien.
Der Athlet bei 38 Grad Celsius in der Wüste von Südkalifornien.
Christine Rentsch
Warten an einer Time Station - der Wind wird auch hier genutzt.
Warten an einer Time Station - der Wind wird auch hier genutzt.
Kaspar Zeindler
Nur ja keinen Meter zu weit fahren oder von der Strecke abweichen. Nik Zeindler wird von Thomas Sigrist eingewiesen.
Nur ja keinen Meter zu weit fahren oder von der Strecke abweichen. Nik Zeindler wird von Thomas Sigrist eingewiesen.
Kaspar Zeindler
Unterwegs im Monument Valley. Das erste grosse Zwischenziel ist erreicht.
Unterwegs im Monument Valley. Das erste grosse Zwischenziel ist erreicht.
Kaspar Zeindler
Sonnenaufgang auf dem Weg Richtung Cortez. Auch zu dieser Tageszeit sitzt Nik Zeindler bereits im Sattel
Sonnenaufgang auf dem Weg Richtung Cortez. Auch zu dieser Tageszeit sitzt Nik Zeindler bereits im Sattel
Ursula Zeindler
Ankunft bei der Time Station von Salome, einem kleinen Wüstenkaff.
Ankunft bei der Time Station von Salome, einem kleinen Wüstenkaff.
Kaspar Zeindler
Die Filmer Timo Schaub und Daniel Jeseneg bei der Arbeit. Dauernd draussen und immer unterwegs – schnelle Reaktion und gute Organisation ist gefragt.
Die Filmer Timo Schaub und Daniel Jeseneg bei der Arbeit. Dauernd draussen und immer unterwegs – schnelle Reaktion und gute Organisation ist gefragt.
Kaspar Zeindler
Ursula Zeindler beim Erstellen der Menüs und Ruhepläne. Ein gutes Organisationstalent und der Überblick über das Ganze sind von eminenter Bedeutung.
Ursula Zeindler beim Erstellen der Menüs und Ruhepläne. Ein gutes Organisationstalent und der Überblick über das Ganze sind von eminenter Bedeutung.
Kaspar Zeindler
Start in die aufgehende Sonne von Palmer. Es wird ein heisser und windiger Tag, der dem gesamten Team viel abfordert.
Start in die aufgehende Sonne von Palmer. Es wird ein heisser und windiger Tag, der dem gesamten Team viel abfordert.
Kaspar Zeindler
Sitzen und etwas Kühles trinken – das sind die wichtigsten und ersten Bedürfnisse, die nach jeder Etappe geäussert werden.
Sitzen und etwas Kühles trinken – das sind die wichtigsten und ersten Bedürfnisse, die nach jeder Etappe geäussert werden.
Kaspar Zeindler
Die Startnummer 420 – eine Nummer fürs Leben. Jeder Fahrer und jedes Team erhält seine Nummer auf Lebenszeit.
Die Startnummer 420 – eine Nummer fürs Leben. Jeder Fahrer und jedes Team erhält seine Nummer auf Lebenszeit.
Kaspar Zeindler
Letzte Gespräche vor dem Start: Hier tauschen sich Nik Zeindler und seine Frau, Ursula, mit Urs Samtleben, Sieger im Zweierteam im Jahr 2008, aus.
Letzte Gespräche vor dem Start: Hier tauschen sich Nik Zeindler und seine Frau, Ursula, mit Urs Samtleben, Sieger im Zweierteam im Jahr 2008, aus.
Kaspar Zeindler
Start zum Race Across America um 12.39 Uhr Ortszeit am Pier von Oceanside.
Start zum Race Across America um 12.39 Uhr Ortszeit am Pier von Oceanside.
Kaspar Zeindler
3000 Meilen warten auf Nik und sein Team. Es wird hart, aber wir sind bereit.
3000 Meilen warten auf Nik und sein Team. Es wird hart, aber wir sind bereit.
Kaspar Zeindler
Auch der Kontakt mit den Daheimgebliebenen darf nicht zu kurz kommen: Skype-­Telefonat von Nik und Ursula Zeindler mit Julie, der jüngsten Tochter, und deren Gotte Ruth Wegmüller.
Auch der Kontakt mit den Daheimgebliebenen darf nicht zu kurz kommen: Skype-­Telefonat von Nik und Ursula Zeindler mit Julie, der jüngsten Tochter, und deren Gotte Ruth Wegmüller.
Kaspar Zeindler
Die tägliche Verpflegung für den Rennfahrer. Alle Behälter sind genau beschriftet. Nur so finden sie in der hektischen Wechselzeit ihren richtigen Platz.
Die tägliche Verpflegung für den Rennfahrer. Alle Behälter sind genau beschriftet. Nur so finden sie in der hektischen Wechselzeit ihren richtigen Platz.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler in seinem Renndress. So wird er das Rennen absolvieren. Zehn Trikots und ebenso viele Hosen sind auf Vorrat dabei.
Nik Zeindler in seinem Renndress. So wird er das Rennen absolvieren. Zehn Trikots und ebenso viele Hosen sind auf Vorrat dabei.
Kaspar Zeindler
Nik Zeindler verfügt über ein Team von insgesamt zehn Personen, die während dem Rennen alle spezifische Aufgaben innehaben.
Nik Zeindler verfügt über ein Team von insgesamt zehn Personen, die während dem Rennen alle spezifische Aufgaben innehaben.
Kaspar Zeindler
Das Filmteam um Timon Rupp, Daniel Jeseneg und Timo Schaub testet im Wüstenwind von Palm Springs das Filmequipment.
Das Filmteam um Timon Rupp, Daniel Jeseneg und Timo Schaub testet im Wüstenwind von Palm Springs das Filmequipment.
Kaspar Zeindler
Thomas Sigrist (kniend) und Christian Winkler installieren die verschiedenen Beschriftungen am Mobilhome. Die Reglemente verlangen genaueste Bezeichnungen der Support Vehicles.
Thomas Sigrist (kniend) und Christian Winkler installieren die verschiedenen Beschriftungen am Mobilhome. Die Reglemente verlangen genaueste Bezeichnungen der Support Vehicles.
Kaspar Zeindler
Bei den Inspektionen werden die Support Vehicles sowie die Rennräder auf ihre Renntauglichkeit überprüft und allfällige Änderungen vorgenommen.
Bei den Inspektionen werden die Support Vehicles sowie die Rennräder auf ihre Renntauglichkeit überprüft und allfällige Änderungen vorgenommen.
Kaspar Zeindler
Der 51-jährige Nik Zeindler plant, die USA in 10 Tagen mit dem Fahrrad zu durchqueren. Trainieren, Sponsoren suchen und selber rund 50'000 Franken aufwerfen – die dreijährigen Vorbereitungen sind jetzt vorbei.
Der 51-jährige Nik Zeindler plant, die USA in 10 Tagen mit dem Fahrrad zu durchqueren. Trainieren, Sponsoren suchen und selber rund 50'000 Franken aufwerfen – die dreijährigen Vorbereitungen sind jetzt vorbei.
Susanne Keller
Die Route.
Die Route.
BZ
Das Material ist unterwegs. Kisten und Taschen  mit Socken, Trikots sowie warmen, dünnen und wasserfesten Handschuhe für jedes Wetter und jede Temperatur. Für den Notfall eine Nacken- und Halsstütze, falls Nik Zeindler den Kopf nicht mehr selber heben kann.
Das Material ist unterwegs. Kisten und Taschen mit Socken, Trikots sowie warmen, dünnen und wasserfesten Handschuhe für jedes Wetter und jede Temperatur. Für den Notfall eine Nacken- und Halsstütze, falls Nik Zeindler den Kopf nicht mehr selber heben kann.
Susanne Keller
Helme, Luftsättel, dazu eigens angefertigte, federleichte Schuhe mit Carbonsohle und 10 Kilo Sportgetränk in Pulverform, Gels und ein Sack Baslerleckerli.
Helme, Luftsättel, dazu eigens angefertigte, federleichte Schuhe mit Carbonsohle und 10 Kilo Sportgetränk in Pulverform, Gels und ein Sack Baslerleckerli.
Susanne Keller
Die Renntaktik ist simpel: «Etwas mehr schlafen, dafür schneller pedalen».
Die Renntaktik ist simpel: «Etwas mehr schlafen, dafür schneller pedalen».
Susanne Keller
Zeindler will an den zwei ersten Tagen in 35 Stunden gegen 900 Kilometer zurücklegen. Während des Rennens wird Zeindler 14'000 Kalorien pro Tag zu sich nehmen, vorwiegend in flüssiger Form.
Zeindler will an den zwei ersten Tagen in 35 Stunden gegen 900 Kilometer zurücklegen. Während des Rennens wird Zeindler 14'000 Kalorien pro Tag zu sich nehmen, vorwiegend in flüssiger Form.
Susanne Keller
Ein Blick durch die Prismabrille (gegen Nackenstarre auf dem Rad).
Ein Blick durch die Prismabrille (gegen Nackenstarre auf dem Rad).
Susanne Keller
Bereits ist Nik Zeindler über den Teich geflogen. Zusammen mit seinem Techniker Ueli Lüthi akklimatisiert er sich in Los Angeles für das Radrennen Race Across America (RAAM).
Bereits ist Nik Zeindler über den Teich geflogen. Zusammen mit seinem Techniker Ueli Lüthi akklimatisiert er sich in Los Angeles für das Radrennen Race Across America (RAAM).
Susanne Keller
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Nachdem während der ersten acht Renntage das Wetter Nik Zeindler auf seinem Weg Richtung Atlantik immer geholfen und der Wind ihn mit unglaublicher Kraft ostwärts geschoben hat, brachten die beiden letzten Tage nochmals etwas Bewegung. Am Freitag war das Wetter durchwegs trüb, lokal gab es einige Niederschläge. Auch der Extremsportler kam einem 15-­?minütigen Regenguss nicht davon. Zu der starken Müdigkeit kamen am Samstag noch Probleme mit dem doch sehr stark zunehmenden Verkehr auf den Strassen, wenn man Richtung Ostküste unterwegs ist.

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