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Noch mehr rote Velostreifen

Rote Velostreifen sollen die Sicherheit der Fahrradfahrer im Strassenverkehr erhöhen. Die Stadt Bern hat dies bereits an einigen Stellen umgesetzt und plant weitere Massnahmen.

Gerade an unübersichtlichen Kreuzungen, wo Autos die Velofahrspur kreuzen, erregt das markante Rot die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker.
Gerade an unübersichtlichen Kreuzungen, wo Autos die Velofahrspur kreuzen, erregt das markante Rot die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker.
Lukas Blatter
Die Stadt Bern hat bereits an mehreren Standorten die Velostreifen rot eingefärbt, so wie hier im Bollwerk.
Die Stadt Bern hat bereits an mehreren Standorten die Velostreifen rot eingefärbt, so wie hier im Bollwerk.
Lukas Blatter
Die Massnahme ist erst seit diesem Jahr erlaubt. Die Stadt Bern ist jedoch bereits jetzt vom Nutzen überzeugt und plant, weitere neuralgische Stellen rot einzufärben.
Die Massnahme ist erst seit diesem Jahr erlaubt. Die Stadt Bern ist jedoch bereits jetzt vom Nutzen überzeugt und plant, weitere neuralgische Stellen rot einzufärben.
Lukas Blatter
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Auf Anfang diesen Jahres hat das Bundesamt für Strassen eingeführt, dass Velostreifen offiziell rot eingefärbt werden dürfen. So sollen diese deutlicher zu erkennen sein und dadurch den Fahrradfahrern mehr Sicherheit bieten. Die Stadt Bern hat diese Massnahme seither an sieben Standorten eingeführt (siehe Infobox). Wie die städtische Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Donnerstag mitteilt, seien die Rückmeldungen grösstenteils positiv ausgefallen.

Deshalb sollen in den nächsten Wochen weitere neuralgische Stellen rot eingefärbt werden. Bereits am Donnerstagvormittag ist der Velostreifen auf der Papiermühlestrasse Richtung Guisanplatz angepasst worden. Weitere mögliche Streckenabschnitte werden laufend geprüft. Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) findet: «Die rot eingefärbten Velostreifen an besonders gefährlichen Stellen sind eine weitere Massnahme, um den Veloverkehr in der Stadt Bern sicherer und attraktiver zu machen.»

Einfache Lösung

Wyss' Parteigenosse David Stampfli, seines Zeichens Berner Stadtrat und Präsident von Pro Velo Bern, begrüsst die Massnahme ebenfalls: «Es handelt sich um Orte, wo der motorisierte Individualverkehr den Velostreifen überqueren muss und dadurch ziemliches Konfliktpotenzial besteht», sagt er auf Anfrage. So werde ein Problem auf «einfache Weise» entschärft, solange das Mittel gezielt und nicht flächendeckend eingesetzt wird.

Manchenorts fordert er aber zusätzlich bauliche Massnahmen, etwa auf der Bolligenstrasse, die «physisch einfach zu schmal ist», oder bei der Einfahrt auf die Lorrainebrücke vom Bollwerk her. «Dort werden Velofahrer von Autos gegen das Trottoir abgedrängt.» Heikle Stellen, die «nicht durch das Aufmalen von Farbe gelöst werden können. Aber das ist eine andere Geschichte.»

Die bereits umgesetzten (grün) und die noch geplanten (rot) Massnahmen auf der Karte:

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