Zum Hauptinhalt springen

Nun wird gerodet

Für die letzten Hochwasserschutzmassnahmen an der Alten Aare werden diesen Winter in Büetigen, Busswil und Dotzigen Bäume gefällt.

An der Alten Aare werden diesen Winter in Büetigen, Busswil und Dotzigen Bäume gefällt. (Symbolbild)
An der Alten Aare werden diesen Winter in Büetigen, Busswil und Dotzigen Bäume gefällt. (Symbolbild)
Keystone

Die letzte Etappe im Grossprojekt Hochwasserschutz Alte Aare ist lanciert: An der Alten Aare werden diesen Winter in Büetigen, Busswil und Dotzigen Bäume gefällt. Die Rodungen sind nötig, damit die Hochwasserschutzmassnahmen gebaut werden können. Weiter soll in der Auenlandschaft eine vielfältigere Tier-, Pflanzen- und Waldgesellschaft geschaffen werden.

Die Ausholzungen dauern von Dezember bis Ende Februar 2018. Die wasserbaulichen und ökologischen Massnahmen im Herzstück des Projekts, Schwadernaugrien und Busswil/Worben, wurden dieses und letztes Jahr realisiert. Ab März 2018 starten die Bauarbeiten im Raum Dotzigen und im Bereich Grossried der Gemeinde Busswil.

Für den Schutz der Siedlungen und der Landwirtschaft vor Hochwasser werden Schutzdämme gebaut und Überflutungsflächen geschaffen. Der Eichibach wird im Rahmen des Dammbaus verbreitert. Entlang der Alten Aare werden Giessen aufgewertet, im Uferbereich sollen sich auentypische Wälder etablieren. Diese Arbeiten sollen bis zum Frühling 2019 abgeschlossen sein.

23 Millionen Franken

Mit dem Hochwasserschutzprojekt Alte Aare sollen die Gebiete um Worben und Studen vor Hochwasser geschützt werden.

Das Projekt ist umfangreich und mit Investitionen von 23 Millionen Franken auch teuer. Die Planung wurde 2013 vom Grossen Rat genehmigt, Bund und Kanton übernehmen den Hauptteil der Kosten. Beteiligt ist unter anderem der Wasserbauverband mit Vertretern aus zehn Gemeinden entlang der Alten Aare. Die Bauarbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch