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Nur zwei Berner Städte machen bei «Earth Hour» mit

An der Umweltaktion «Earth Hour» vom kommenden Samstag machen dieses Jahr nur zwei Berner Städte mit: Thun und Burgdorf. Dort werden am Samstag von 20.30 bis 21.30 Uhr die Aussenbeleuchtungen an verschiedenen öffentlichen Gebäuden ausgeschaltet.

Ein Bild aus Burgdorf aus dem Jahr 2010.
Ein Bild aus Burgdorf aus dem Jahr 2010.
Andreas Marbot

«Ziel ist es nicht, eine Stunde lang Strom zu sparen, sondern das Bewusstsein der Bevölkerung für einen nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen zu fördern»: Das sagt gemäss einer Mitteilung der Stadt Thun vom Dienstag der Koordinator der Energiestadt Thun, Christoph Diez.

In Thun unterstützt die Energie Thun AG die Kampagne mit einer Aktion für LED-Lampen, und auch in Burgdorf führt der dortige Energieversorger Localnet AG Beratungen durch und organisiert ein Fest auf dem Kronenplatz. Auch Burgdorf ist eine Energiestadt.

Eine andere Energiestadt, Bern, beteiligt sich aber dieses Jahr nicht. «Earth Hour ist eine gute Aktion, eine charmante Aktion», sagt auf Anfrage Adrian Stiefel, der Leiter des städtischen Amts für Umweltschutz. Bern wolle aber nicht immer dasselbe tun und organisiere dieses Jahr im Mai eine E-Bike-Tour zu Solaranlagen.

Wahrscheinlich werde Bern aber später wieder bei «Earth Hour» mitmachen.

Bundeshaus darf nicht im Dunkeln sein

Bern war letztmals 2010 bei «Earth Hour» mit an Bord und bemühte sich damals respektive im Vorjahr auch um die Erlaubnis, das Bundeshaus eine Stunde lang im Dunkeln lassen zu dürfen. Zum Bedauern von Stiefel erhielt Bern aber eine Absage.

Grund: Die Verwaltungsdelegation der eidgenössischen Räte hat die Weisung erlassen, dass das Bundeshaus nicht in Kampagnen eingebunden werden darf. Das sagte Mark Stucki von den Parlamentsdiensten auf Anfrage.

Auch Bevölkerung gefragt

Mit der Kampagne will ihr Urheber, die Umweltorganisation WWF, allerdings nicht nur Behörden erreichen. Der WWF ruft auch die Bevölkerung auf, am Samstagabend symbolisch für eine Stunde den Strom abzustellen und im Interesse des Klimaschutzes im Haushalt Strom zu sparen.

Erstmals durchgeführt wurde die Aktion 2007 in Australien.

SDA/cls

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