ÖV-Verbindung auf die Rüti: Mehr Leute reden mit

Ostermundigen

Eine Begleitgruppe soll Alternativen zum Shuttle-Bus auf die Rüti ausarbeiten, wenn dereinst das Tram Bern-Ostermundigen in Betrieb ist.

Wenn erst das Tram kommt, fährt «nur» noch ein Shuttle-Bus auf die Rüti.<br><i>(Archivbild/Beat Mathys)</i>

Wenn erst das Tram kommt, fährt «nur» noch ein Shuttle-Bus auf die Rüti.
(Archivbild/Beat Mathys)

Rund 1700 Menschen leben im Ostermundiger Rütiquartier. Einige schauen dem geplanten Tram Bern-Ostermundigen mit gemischten Gefühlen entgegen. Wenn es 2027 in Betrieb geht, verliert das Quartier nämlich seinen direkten ÖV-Anschluss an die Stadt. Das Tram wird beim Oberfeld wenden, die Rüti soll mit einem Shuttle-Bus erschlossen werden.

In der öffentlichen Mitwirkung machten Anwohner Alternativvorschläge, welche die Rüti sowie das Steingrüebli- und das Oberfeldquartier ihrer Meinung nach besser erschliessen würden. In einem politischen Vorstoss forderten 11 Parlamentarier aus allen Parteien, dass die Gemeinde eine «breit abgestützte Begleitgruppe» einsetzt. Diese soll Alternativen diskutieren und schliesslich einen mehrheitsfähigen Vorschlag präsentieren. Das Parlament hat den Vorstoss am Donnerstagabend mit 22 zu 6 Stimmen angenommen.

Der Gemeinderat hat beim Kanton vier Erschliessungsvarianten für die Rüti eingereicht. «Wenn man eine solche Auswahlsendung vorlegt, wird der Kanton die günstigste nehmen. Und das ist der Shuttlebus», befürchtet Parlamentarier Ruedi Mahler (SP). Das reiche aber nicht. «Wir müssen dem Kanton sagen, was wir wollen.» Um das zu evaluieren, brauche es die Begleitgruppe.

Berner Zeitung

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